Wirtschaft Arno Werkzeuge wächst trotz Umsatzrückgang 2024

Von Mag. Victoria Sonnenberg 1 min Lesedauer

Der Werkzeughersteller Karl-Heinz Arnold GmbH (Arno Werkzeuge) meldet nach dem Rekordjahr 2023 für 2024 einen Umsatzrückgang von 5,5 Prozent auf rund 54 Millionen Euro. Deutlich gelitten hat der Absatz im Inland. Trotz dieser Entwicklung verzeichnet das Familienunternehmen Zuwächse bei technologisch führenden Produkten.

Simon Storf, einer der Geschäftsführer bei Arno Werkzeuge, blickt positiv in die Zukunft.(Bild:  Arno Werkzeuge)
Simon Storf, einer der Geschäftsführer bei Arno Werkzeuge, blickt positiv in die Zukunft.
(Bild: Arno Werkzeuge)

Deutlich positiv entwickelte sich der Onlineshop Cellarno. Für 2025 erwartet die Geschäftsführung eine Seitwärtsbewegung. Weil das Unternehmen ohne betriebsbedingte Kündigungen auskam, will man bei wirtschaftlicher Erholung mit den vorhandenen Kapazitäten sofort wieder auf Wachstumskurs umschalten.

Trotz eines deutlichen Umsatzrückgangs im letzten Jahr, bestätigt das Wachstum bei unseren Top-Produkten, dass unsere große Zielrichtung stimmt.

Simon Storf, einer der Geschäftsführer bei Arno Werkzeuge.

Für 2024 verzeichnet der familiengeführte Werkzeughersteller einen Umsatz von 54 Millionen Euro. Dass der Rückgang mit 5,5 Prozent weniger stark ausfiel als in der Branche allgemein, liegt auch am innovativen Produktsortiment und der hohen Prozess-Beratungsqualität, die Arno Werkzeuge auszeichnet.

So gab es im letzten Jahr auch deutlich positive Entwicklungen. Die Top-Produkte SA und TE zum Ein- und Abstechen sowie das -Schnellwechselsystem fürs Langdrehen können Steigerungen verzeichnen. Bei beiden Produktgruppen gehört Arno Werkzeuge zu den Technologieführern. Hier zeigte sich, dass Kunden weiterhin investierten, wenn Produkte direkt die Produktivität steigern oder Prozesse automatisieren und so dem Fachkräftemangel begegnen können. Erfreulich entwickelt haben sich weiterhin auch die Verkäufe über den E Shop Cellarno. Der Absatz des Onlineshops macht inzwischen gut zehn Prozent des Gesamtumsatzes aus.

2025 erwarten die Verantwortlichen bei Arno Werkzeuge allgemein eine wirtschaftliche Seitwärtsbewegung. Eine Umsatz-Zielmarke nennt Storf nicht. Dennoch will das Unternehmen weiterhin auf wichtigen Fachmessen Präsenz zeigen und innovative neue Produkte und Produktergänzungen vorstellen.

Und wenn sich die Wirtschaft erholt und wieder wächst, können wir mit unserer Mannschaft, die wir im Wesentlichen gehalten haben, sofort umschalten und aus der Pole Position voll durchstarten.

Simon Storf, einer der Geschäftsführer bei Arno Werkzeuge.

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