Werkstückspanntechnik
Bis zu 24 Stunden mannlos fertigen

Ein Gastbeitrag von Michael Hobohm 6 min Lesedauer

Rohde & Schwarz setzt in Teisnach auf bis zu 24 Stunden mannlose Fräsfertigung – mit automatisiertem Rohteilhandling und Spanntechnik von Gressel.

Bei der Bearbeitung der Rohteile kommen wiederum die Zentrischspanner C2.0, die Festbackenspanner S2 und die Nullpunktspannsysteme „gredoc“ zum Einsatz. Fixiert wird mit Schlüsselweite 27.(Bild:  Gressel)
Bei der Bearbeitung der Rohteile kommen wiederum die Zentrischspanner C2.0, die Festbackenspanner S2 und die Nullpunktspannsysteme „gredoc“ zum Einsatz. Fixiert wird mit Schlüsselweite 27.
(Bild: Gressel)

2017 implementierte Rohde & Schwarz am Standort Teisnach eine verkette Fertigung für das automatisierte Fräsen von Aluminiumteilen. Nachdem in den folgenden Jahren mehrere Schwesteranlagen in die Umsetzung gingen, wurde die erste Anlage nun um das automatisierte Rohteilhandling erweitert. Als Partner für die Werkstückspanntechnik begleitete die Entwicklung in all den Jahren Gressel.

Der Fräsbereich in Teisnach ist in zwei Bereiche gegliedert, die durch präzise Zeitvorgaben für die Auftragsbearbeitung gekennzeichnet sind. So hat die Abteilung von Georg Kauschinger, Head of CNC milling horizontal, ab Bestelleingang eine Durchlaufzeit mit exakter Tagesvorgabe einzuhalten. Berücksichtigt man zugehörige Prozesse wie die Materialbeschaffung oder die Auslieferung bleiben für die Zerspanung etwas mehr als die Hälfte dieser Tage, um den jeweiligen Auftrag durchzuschleusen. Zwar sind bestimmte Produkte übers Jahr gesehen in Stückzahlen im niedrigen vierstelligen Bereich zu fertigen, die Einzellose aber bewegen sich im zweistelligen Bereich. Andererseits lässt die Durchlaufzeit nur diese Größenordnung zu. Definiert ist die Tagesvorgabe, seit Rohde & Schwarz die verkettete Anlage in Betrieb genommen hat.