Werkstoffe
Bis zu 25 Prozent verbesserte Zerspanbarkeit

Quelle: Pressemitteilung 4 min Lesedauer

Eine unzureichende Zerspanbarkeit von Edelstahlprodukten führt zu langen Drehzeiten durch niedrige Schnittgeschwindigkeiten. Was können Stahlwerke tun, wenn ihre Zerspanbarkeit nicht mehr ausreicht? Die Antwort darauf liefert Cogne Edelstahl mit zwei neuen Qualitätsstandards, die sich bis zu 25 Prozent besser zerspanen lassen.

Eine entscheidende Rolle bei der Zerspanbarkeit spielt die chemische Zusammensetzung des Stahls. (Bild:  Cogne Edelstahl)
Eine entscheidende Rolle bei der Zerspanbarkeit spielt die chemische Zusammensetzung des Stahls.
(Bild: Cogne Edelstahl)

Um eine bessere Zerspanbarkeit zu erreichen, setzen die Hersteller von Vormaterialien aus Stahl auf eine Kombination verschiedener Faktoren. Eine entscheidende Rolle spielt dabei die chemische Zusammensetzung des Stahls. Durch die Optimierung ausgewählter Legierungsbestandteile kann die Zerspanbarkeit des Endproduktes beeinflusst werden. Diese Rezepturen sind meist Betriebsgeheimnisse, da sie die Wettbewerbsfähigkeit beeinflussen. Denn die Zerspanbarkeit von Edelstahlstandardwerkstoffen ist ein entscheidender Faktor in der Fertigungstechnik, der sich maßgeblich auf die Effizienz und Qualität der Bearbeitungsprozesse auswirkt. Eine gute Zerspanbarkeit bedeutet, dass sich der Werkstoff leicht und präzise bearbeiten lässt. Dies ist besonders wichtig in Branchen wie der Automobilindustrie, dem Maschinenbau und der Medizintechnik, wo hohe Präzision und Kosteneffizienz gefordert sind.

Mit einer verbesserten Zerspanbarkeit den Spieß umdrehen

Eine verbesserte Zerspanbarkeit von Werkstoffen bringt zahlreiche Vorteile mit sich. Sie ermöglicht eine höhere Schnittgeschwindigkeit, wodurch Werkstücke schneller bearbeitet werden können. Das führt wiederum zu kürzeren Durchlaufzeiten. Durch den verbesserten Spanbruch wird der Werkzeugverschleiß deutlich reduziert, da die Späne, die beim Abtragen des Stahls mit einem Schneidmesser entstehen, so geformt sind, dass sie das Werkzeug nicht beschädigen. Dadurch verringert sich auch die Häufigkeit des Werkzeugwechsels und die Wartungsintervalle verlängern sich, sodass die Maschinen länger ohne Unterbrechung betrieben werden können.