Weiter geht`s! Dürr und Grob machen mit Produktionstechnik von Batteriezellen weiter

Quelle: Grob Werke 2 min Lesedauer

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Dürr und Grob Werke werden ihre strategische Kooperation in Sachen Batteriezellenfertigung weiterführen. Manz ist aber ausgestiegen, wie es heißt.

So sieht die Anlagentechnik für die Batteriezellenfertigung von Grob Werke aus. Zusammen mit Dürr will man eine bereits bestehende Kooperation für diesen Sektor weiterführen. Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Ziele und bestehenden Projekte genießen ...(Bild:  Grob Werke)
So sieht die Anlagentechnik für die Batteriezellenfertigung von Grob Werke aus. Zusammen mit Dürr will man eine bereits bestehende Kooperation für diesen Sektor weiterführen. Hier können Sie einen kleinen Einblick in die Ziele und bestehenden Projekte genießen ...
(Bild: Grob Werke)

Im September 2022 hatten die Dürr und Grob Werke mit Manz eine strategische Kooperation zur gemeinsamen Akquise und Bearbeitung von Projekten zur Ausrüstung kompletter Batteriefabriken geschlossen. Manz ist zwar nicht mehr dabei, doch weiterhin ist es das Ziel, sich als Systemanbieter in diesem Sektor in Europa und Nordamerika zu etablieren. Damit will man der sonst meist aus Asien stammenden Technik eine europäische Alternative bieten. Maschinen- und Anlagenangebote wurden 2024 von Grob und Dürr bereits erweitert und in Sachen Leistung verbessert, heißt es. Die Arbeiten von Manz hat man übernommen.

Fokus auf Automobilbau und stationäre Speicher

Die strategische Kooperation fokussiert sich nun auf den Automobilsektor und den Markt für stationäre Batteriespeicher, bei denen die Nachfrage steigt, so die Partner. Stationäre Speicher nehmen überschüssige Energie aus Sonnen- und Windkraft auf, sodass Schwankungen in der Stromversorgung ausgeglichen werden können, wie man erklärt. Außerdem können sie als Heimspeicher für Solarstrom aus privaten Anlagen genutzt werden. Und obwohl die Elektromobilität aktuell langsamer voranschreite als erwartet, ließe sie den Bedarf an Batterieproduktionstechnik dennoch stark steigen. Mehrere Batterie- und Automobilproduzenten in Europa investierten deshalb in Batteriefabriken. Sie bauen dazu eigene Fertigungskapazitäten auf, statt fast ausschließlich Batteriezellen aus Asien zuzukaufen, wie es bisher Usus war.

Dürr installiert Elektrodenbeschichtung in Italien

Die Kooperation von Dürr und Grob soll auch den Energieverbrauch bei der Zellfertigung minimieren und die Qualität der produzierten Batteriezellen steigern. Das will man zum etwa durch die hohe Verfügbarkeit von automatisierten Maschinen und Anlagen erreichen und mithilfe eines durchgängigen Digitalisierungskonzepts, mit dem die Anwender sämtliche Produktionsschritte überwachen können, wie Dürr dazu erklärt. Im Dezember erhielt Dürr außerdem vom italienischen Batteriehersteller FIB einen Großauftrag und wird im Werk in Teverola (bei Neapel) ein schlüsselfertiges System zur Elektrodenbeschichtung installieren. Die Anlage sei für die Produktion von Lithium-Ionen-Batteriezellen mit einer Gesamtleistung von acht Gigawattstunden pro Jahr ausgelegt.

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