Doch Stellen weg Maschinenbauer Emag will rund 455 Stellen abbauen

Quelle: Emag 1 min Lesedauer

Nun musste ein weiterer deutscher Maschinenbauer angesichts der konjunkturellen und weltweiten Probleme die Entscheidung fällen, sich von Mitarbeitern zu verabschieden.

Unschöne Entwicklungen beim Salacher Maschinenbauer Emag. Denn alle Anstrengungen, die das Unternehmen eingeleitet hat, um Entlassungen zu verhindern, führten wohl ins Leere. Nun müssen 455 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wie es heißt.(Bild:  Emag)
Unschöne Entwicklungen beim Salacher Maschinenbauer Emag. Denn alle Anstrengungen, die das Unternehmen eingeleitet hat, um Entlassungen zu verhindern, führten wohl ins Leere. Nun müssen 455 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, wie es heißt.
(Bild: Emag)

Der bekannte Werkzeugmaschinenbauer Emag aus Salach in Baden-Württemberg kündigte jetzt tiefgreifende Sparmaßnahmen an, die Hunderten von Mitarbeitern den Job kosten werden. Genauer gesagt, sollen es 455 Stellen sein, was etwa 30 Prozent der derzeitigen Emag-Belegschaft bedeutet. Allein 300 davon betreffen den Zentralstandort Salach. Auch Führungspersonen und Altgediente Mitarbeiter stünden dabei im Visier. Emag leidet schon länger an mauer Auftragslage, an den US-Zöllen und dem schwächelnden Geschäft mit China. Zwar hatte Emag in der letzten Zeit versucht, durch Kurzarbeit und andere Maßnahmen das Schlimmste zu verhindern, doch die Anstrengungen waren offenbar nicht von Erfolg gekrönt, wie die neueste Nachricht beweist. Markus Clement, CEO der Emag-Gruppe, erklärt: „Wir müssen uns organisatorisch an die geringeren Auftragszahlen anpassen. Gleichzeitig müssen wir sicherstellen, dass wir handlungsfähig bleiben.“ Die Mitarbeiter ht man, wie es weiter heißt, über einen bereits ausgehandelten Sozialplan informiert. Die Reaktion der Betroffenen würden zeigen, dass dieser Sozialplan ausschließlich auf eine Transfergesellschaft setzt. Eine Abfindung für die Betroffenen ist nicht vorgesehen, wie die nicht gerade begeisterte IG Metall informiert, denn die Entlassungsentscheidung wurde demnach ohne Gespräche mit der Gewerkschaft gefällt.

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