EMO Hannover Die ersten EMO-Highlights für 2025

Quelle: VDW 5 min Lesedauer

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Erfahren Sie bereits heute, was sich im Rahmen der Metallbearbeitungs-Leitmesse EMO 2025 so alles erleben lässt, um die Zerspanung erfolgreich in die Zukunft zu führen.

Der EMO-2025-Aussteller Röhm wird im September seine in Echtzeit messende Spannbacke für die Zerspanung präsentieren. Während der Werkstückbearbeitung überträgt das System relevante Daten auf ein Tablet.(Bild:  Röhm)
Der EMO-2025-Aussteller Röhm wird im September seine in Echtzeit messende Spannbacke für die Zerspanung präsentieren. Während der Werkstückbearbeitung überträgt das System relevante Daten auf ein Tablet.
(Bild: Röhm)

Folgende Situation: Einsatzbesprechung – „Leute, kurzfristige Planänderung. Leo, kannst Du bitte in der Frühschicht an der Drehmaschine 1.000 Kugelpfannen auf Maß drehen? Und Ria, bitte am BAZ 200 Zahnräder endbearbeiten.“ „Alles klar, Chef, kein Problem. Danke. Schönen Abend“ ,so der Chef. So weit, so gut. Aber was ist morgen – wenn immer mehr Babyboomer in Rente gehen und Dreh- und Fräsexperten dann überall fehlen? Ohne Automatisierung wird‘s dann schwierig. Doch man sollte locker bleiben, denn es gibt längst Möglichkeiten, das auszugleichen. Wer in diesen herausfordernden Zeiten nämlich flexibel, innovativ und technologieoffen denkt und handelt, kann punkten – nicht nur bei Kunden, sondern auch bei den Mitarbeitern. Gefragt sind deshalb einfache Systeme, die sich mit vorhandenen Maschinen und Personen schnell und günstig umsetzen lassen.

Hier kommt der Produktivitäts-„Wumms“

Die Innovation Smart-Automation der Andreas Maier GmbH & Co. KG aus Fellbach (AMF) pusht etwa als flexible Teilautomatisierung die Produktivität außerhalb und zwischen den vorhandenen Maschinen. Die Beladezelle mit besonders wenig Platzbedarf steigert die Produktivität sofort. Beigestellt an vorhandene Maschinen, sorgt sie zuverlässig und mannlos für kontinuierliche Be- und Entladung. Durch ein Reinigungsmodul gelangen die Teile dabei blitzsauber zur weiteren Bearbeitung. Zusammen mit der „intelligenten“ Türöffnung eröffnen sich nicht nur Potenziale zu einer höheren Maschinenauslastung, sondern auch zu einem echten Produktivitäts-„Wumms.“ Unter den Aspekten Fachkräftemangel, Investitionssumme und Amortisation ist das System der Baden-Württemberger eine echte Bereicherung in der Welt der Zerspanung. Das würden dann auch Leo und Ria begrüßen. Auf der EMO 2025 stellen die Süddeutschen aber noch weitere Neuheiten vor.

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So spannt man bei kleinen Losgrößen sicher

Ebenfalls praxisnah zeigt sich die Hainbuch GmbH mit einem wegweisenden automatisierten Spannmittelwechsel für den Anwender WTO in Ohlsbach. Damit kann, wie es heißt, die vollautomatisierte flexible Fertigung auch für kleinste Stückzahlen erreicht werden. In der Smart Factory werden dabei für jeden neuen Auftrag die Maschinen autonom per Roboter gerüstet. Mit einer Genauigkeit von 3 Mikrometern am Werkstück bei jedem Spannmittelwechsel kann so mannlos rund um die Uhr von Losgröße 1 bis 100 gefertigt werden. Für die Außenspannung kommt ein Spannfutter mit Achszug zum Einsatz. Das automatisierbare Spannfutter erlaube den prozesssicheren Spannkopfwechsel, was die produktive Herstellung diverser Werkstücke erlaubt. Genau 18 Spann-Sets – bestehend aus Spannkopf mit Anschlag – werden dabei auf der Maschine von Robotern automatisiert ins Futter eingewechselt. In einer Schleifzelle sowie in einer Dreh-/Fräszelle stehen 10 vorgerüstete sechseckige Spanndorne für die Innenspannung bereit. Über eine Schnellwechsel-Schnittstelle werden die vorbereiteten Spanndorne automatisiert umgerüstet. Die eingesetzte Schnittstelle garantiere eine optimale Kraftübertragung und Präzision, was zu einer verbesserten Oberflächengüte der bearbeiteten Teile führe. Auf der EMO 2025 zeigt Hainbuch diese Art der Automatisierung übrigens live.

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