5-Achs-Bearbeitung
Höhere Maschinenverfügbarkeit bei weniger Personal

Von Grob-Werke GmbH & Co. KG 4 min Lesedauer

Druckguss Westfalen fertigt vor allem Komponenten für die Automobilindustrie, sowohl für die Elektromobilität als auch für den Verbrennungsmotor. Aufgrund eines neuen Kundenauftrages mit noch nie dagewesenen Bauteilgrößen entschied man sich für die Anschaffung einer G520F.

Die G520F - im Einsatz bei Druckguss Westfalen zur Bearbeitung von Aluminiumgehäusen für die Automobilindustrie.(Bild:  Grob)
Die G520F - im Einsatz bei Druckguss Westfalen zur Bearbeitung von Aluminiumgehäusen für die Automobilindustrie.
(Bild: Grob)

Martin Simon, Produktionsleiter bei Druckguss Westfalen, lernte die G520F auf der AMB 2022 kennen. Schon der erste Eindruck der Maschine war für ihn äußerst positiv. Doch nicht nur die Maschine überzeugte vom ersten Moment an, auch die Grob Mitarbeiter überzeugten von Anfang an mit ihrer Kompetenz. „Aufgrund meiner persönlichen Erfahrungen auf der Messe vor rund 20 Jahren bin ich eher vorsichtig auf den Stand gegangen. Damals wurde mir gesagt, dass nur OEMs zu den Hauptkunden von Grob zählen. Das war 2022 dann jedoch ganz anders und von der ersten Minute des Gesprächs an erhielten wir sowohl einen Einblick in das technische Know-how der Grob Mitarbeiter als auch das Gefühl, mit unseren Fragen und Anliegen ernst genommen zu werden“, erzählt Martin Simon von seiner ersten Begegnung mit Grob und der G520F auf der AMB 2022. „Besonders beeindruckt war ich bereits auf der AMB von der Größe und Dynamik der Maschine“, so Martin Simon weiter.

Ein neuer Auftrag eines großen deutschen Automobilherstellers stellte Druckguss Westfalen vor neue Herausforderungen, die mit dem vorhandenen Maschinenpark nicht zu bewältigen waren. So waren die im Auftrag enthaltenen Bauteile größer als alle bisher im Unternehmen gefertigten Teile. Zudem war der Maschinenmarkt damals, 2022, stark überhitzt. Nach der Pandemie stieg die Nachfrage nach Produktionsanlagen sprunghaft an. Die enorme Nachfrage nach Maschinen in Verbindung mit der globalen Lieferkettenproblematik, führte dazu, dass einige Lieferanten, die in die engere Wahl gekommen waren, aufgrund der Lieferzeiten kategorisch von Druckguss Westfalen ausgeschlossen wurden. Nicht jedoch Grob, der Maschinenbauer hob sich von allen anderen Anbietern ab und zeichnete sich vor allem durch die sofortige Rückmeldung noch am selben Tag aus. Nur einen Tag später folgte die Einladung nach Mindelheim ins Stammwerk des Maschinenbauers, um alle weiteren Details zu klären.