Turbinenscheiben-Bearbeitung
Inconel prozesssicher zerspanen

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Klingauf 6 min Lesedauer

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Damit bei der Zerspanung von Inconel 718 der KSS stets sauber, temperiert und in der richtigen Menge zur Verfügung steht, setzt MTU Aero Engines auf eine zentrale KSS-Reinigungs- und Späneentsorgungsanlage (ZKSS) von Knoll.

Die Zerspanung der nickelbasierten Legierung Inconel 718 stellt hohe Anforderungen an Maschine, Werkzeug und KSS.(Bild:  MTU)
Die Zerspanung der nickelbasierten Legierung Inconel 718 stellt hohe Anforderungen an Maschine, Werkzeug und KSS.
(Bild: MTU)

MTU – diese drei Buchstaben stehen in der Luftfahrt für Technologie der Spitzenklasse. Das Unternehmen mit seiner Zentrale in München ist auf die Entwicklung, Fertigung und Instandhaltung ziviler und militärischer Triebwerke aller Schub- und Leistungsklassen spezialisiert. Das Münchner Werk ist nicht nur Verwaltungssitz, sondern auch ein wichtiger Produktionsstandort. Hier werden unter anderem Komponenten für die ökoeffizienten Getriebefan-Triebwerke von Pratt & Whitney hergestellt, die gegenüber konventionellen Antrieben rund 25 Prozent des Kraftstoffs einsparen.

Diese Triebwerke sind stark nachgefragt, weshalb die MTU diesbezüglich mit wachsendem Produktionsvolumen rechnet. Eine Prognose, die auch für den Neubau eines mehrstöckigen Produktionsgebäudes ausschlaggebend war, in dessen Erdgeschoss seit Anfang 2024 Niederdruckturbinenscheiben weitestgehend automatisiert gedreht und gefräst werden.