Keramikbearbeitung
Keramikfertigung in einer Aufspannung im Grenzbereich bis 1 Mikrometer

Ein Gastbeitrag von Peter Klingauf 7 min Lesedauer

Der Keramikspezialist Doceram hat Anfang 2023 in eine Kern Micro HD investiert. Die 5-Achs-Fräsmaschine bearbeitet selbst anspruchsvollste Keramik mit dem von Kern entwickelten „duktilen Schnitt“ prozesssicher und mit höchster Oberflächengüte. Der Einsatz dieser Highend-Technologie sichert dem Unternehmen bestehende Märkte und eröffnet Chancen für neue.

Diese MIG/MAG-Schweißdüse aus Siliziumnitrit zählt zu den wenigen Bauteilen, die Doceram zeigen darf. Auf der Kern Micro HD wird sie mit dem duktilen Schnitt in einer Aufspannung hergestellt. Dabei werden bei Bedarf prozesssicher Oberflächenwerte von Ra = 0,05 Mikrometern erreicht. (Bild:  Kern Microtechnik)
Diese MIG/MAG-Schweißdüse aus Siliziumnitrit zählt zu den wenigen Bauteilen, die Doceram zeigen darf. Auf der Kern Micro HD wird sie mit dem duktilen Schnitt in einer Aufspannung hergestellt. Dabei werden bei Bedarf prozesssicher Oberflächenwerte von Ra = 0,05 Mikrometern erreicht.
(Bild: Kern Microtechnik)

Bereits im Jahr 1995 hat sich die Moeschter Group als Spezialist für Hochleistungswerkstoffe zusätzliches Keramik-Know-how ins Haus geholt und daraus die Geschäftseinheit Doceram gebildet. Der überproportional wachsende Bereich ist heute auf allen Kontinenten und in zahlreichen Branchen für die Bearbeitung von Hochleistungskeramiken bekannt. Dazu zählen neben der Automobilindustrie auch der Maschinen- und Anlagenbau sowie die Medizintechnik, der Vorrichtungsbau, die Luftfahrt, Uhren/Schmuck und rund 20 weitere.

Vorteile der Werkstoffgattung Keramik gibt es viele. Denn Bauteile aus diesem Material sind extrem hart, steif und verschleißarm, elektrisch sowie thermisch isolierend und chemisch resistent. Eigenschaften, ohne die so manche Hightech-Produkte und deren zuverlässiger Einsatz gar nicht möglich wären.