Werkzeugsystem Nutstoßen für kleine Durchmesser

Quelle: Pressemitteilung 1 min Lesedauer

Die Paul Horn GmbH erweitert ihr System zum Nutstoßen um neue Schneidplatten des Typs 117. Die Stoßwerkzeuge eignen sich für Innendurchmesser ab 9 Millimeter.

Die Werkzeugschäfte des neuen Systems ermöglichen das Stoßen von längeren beziehungsweise tieferen Nuten. Die Werkzeuglängen liegen bei 20, 30 sowie 40 Millimetern.(Bild:  Horn/Sauermann)
Die Werkzeugschäfte des neuen Systems ermöglichen das Stoßen von längeren beziehungsweise tieferen Nuten. Die Werkzeuglängen liegen bei 20, 30 sowie 40 Millimetern.
(Bild: Horn/Sauermann)

Das Werkzeugsystem zeigt sich durch den geringen Hartmetalleinsatz nachhaltig, mit einem vorteilhaften Schneidenpreis. Speziell hierfür entwickelte Horn einen neuen Rohling der 117er Schneidplattenfamilie.

Die Entwicklung des neuen Rohlings erforderte neue Lösungsansätze in der Fertigung und der Messtechnik. Durch die kleine Größe der Schneidplatten mussten wir in Sachen Handhabung, Schleifaufnahmen sowie Messsysteme einiges umstellen.

Andreas Härle, Produktmanager, Horn

Das System eignet sich für zahlreiche Stoßprozesse wie beispielsweise Verzahnungsstoßen, Mehrkantstoßen oder dem Stoßen von Passfedernuten.

Im Vergleich zu Vollhartmetall-Stoßwerkzeugen zeigt sich das neue System im Vorteil. Die Werkzeugschäfte ermöglichen das Stoßen von längeren beziehungsweise tieferen Nuten. Die Werkzeuglängen liegen bei 20, 30 sowie 40 Millimetern. Alle Varianten bieten eine innere Kühlmittelzufuhr direkt an die Wirkzone. Die Schaftdurchmesser der Aufnahmen betragen 16 und 20 Millimeter. Des Weiteren bietet Horn spezielle Klemmhalter für die Aufnahme in Nutstoßaggregaten verschiedener Hersteller. Im Standard sind die Schneidplatten in zahlreichen Varianten verfügbar.

In den ersten Einsätzen zeigte das neue Nutstoßsystem schon seine Stärke. Ein Anwender erreichte beim Stoßen einer Kerbverzahnung in einem Bauteil aus vergütetem Stahl eine Standmenge von 120 Stück. Durch die Umstellung auf das neue Horn-System stieg die Standmenge, bei gleichbleibenden Schnittparametern, auf 1.040 gefertigte Bauteile. Neben der deutlich höheren Standmenge, sanken die Fertigungskosten auch durch den günstigeren Schneidenpreis im Vergleich der zuvor eingesetzten Vollhartmetall-Schneide.

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