Im Fokus des Open House 2026 von Okuma stehen u. a. CNC-Maschinen und intelligente Automatisierungslösungen. Ein Highlight der Veranstaltung ist die Einweihung des neuen Solution Centers.
Das Open House 2026 findet am 4. und 5. März 2026 jeweils von 9 bis 17 Uhr in Krefeld statt, die Teilnahme ist gratis.
(Bild: Okuma)
Trifft eine optimal ausgelegte Maschine auf fundiertes Verständnis individueller Fertigungsanforderungen und marktführende Technologien, lassen sich signifikante Leistungssteigerungen in der Produktion realisieren. Im Rahmen des Open House 2026 zeigt Okuma gemeinsam mit ausgewählten Partnern, wie ein ganzheitlicher Lösungsansatz neue Standards in der industriellen Fertigung setzt und bislang ungenutzte Potenziale erschließen kann.
Automatisierung und Live-Bearbeitung im Fokus
Im neu gebauten Solution Center, das während dem Open House offiziell eröffnet wird, verschmelzen umfassendes Know-how, tiefgehende Expertise und marktführende CNC-Technologien mit wegweisenden Software-Lösungen. Unternehmen profitieren so von Lösungen, die ihre Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig stärken.
Eine der ausgestellten Maschinen ist die horizontale Doppelspindel-Drehmaschine LT2000EX mit dem Okuma-Portallader (OGL). Er automatisiert die Teilehandhabung, unterstützt gleichzeitiges Be- und Entladen während der Bearbeitung und verlängert die autonome Maschinenlaufzeit mit einem 20-Stationen-Bevorratungstisch. So werden bei der Komplettbearbeitung manuelle Eingriffe und Leerlaufzeiten minimiert und die Produktivität gesteigert. Die Automatisierung ist werkseitig in die OSP-Steuerung integriert. Auch im Zusammenspiel mit dem horizontalen 4-Achs-Bearbeitungszentrum MS-320H beweist der OGL seine Leistungskraft: Er verbessert die Gesamteffizienz der Hochgeschwindigkeitsfertigung und sorgt dank Bevorratungstisch für eine lange autonome Laufzeit der Maschine.
Reduzierte Zykluszeiten, höchste Präzision und Stabilität werden ebenso bei der automatisierten Teilehandhabung der horizontalen Drehmaschine LB3000EX III in Kombination mit Cellro Xcelerate 20 umgesetzt. Einrichtung und Umrüstung gelingen über die intuitive Touchscreen-Bedienoberfläche; im Anschluss lassen sich mit dieser kompakten Automatisierung vielseitige Bearbeitungen durchführen.
Branchentreff am 3. Dezember 2026
Für die Taktgeber hinter dem Aerospace-Boom
Im Rahmen der Veranstaltung werden praxisnahe Fallstudien vorgestellt, in denen Unternehmen und Experten innovative Ansätze diskutieren. Den Teilnehmenden wird es ermöglicht, praxisrelevante Fertigungsstrategien zu reflektieren und in den Dialog mit Experten und Anwendern zu treten – mit dem Ziel, die eigenen Produktionsprozesse kontinuierlich zu verbessern und an den aktuellen Stand der Branche anzupassen.
Mit der Kombination aus dem Dreh-/Fräszentrum Multus B300II und dem RoboJob Turn-Assist 200i verspricht Okuma Multitasking für kleine und mittlere Serien auf höchstem Niveau. Leistungsstarkes Drehen, Fräsen, B-Achsen- und Materialhandhabungsprozesse sind in einer einzigen kompakten Einheit abgebildet, zwei servogesteuerte Stapeltische und der 25 Kilogramm Nutzlastroboter optimieren die automatisierte Teilehandhabung.
Simultane 5-Achs-Bearbeitung mit automatisierter Palettenhandhabung und geringem Platzbedarf ermöglicht das vertikale 5-Achs-Bearbeitungszentrum Genos M460V-5AX mit der Automatisierung Indumatik UL-100. Trotz kompaktem Design bietet sie Lagerplatz für bis zu acht Nullpunktpaletten und ist für ein Transfergewicht bis zu 100 Kilogramm ausgelegt. Zudem bietet die Schiebewagenlösung Möglichkeiten sowohl für automatischen als auch manuellen Betrieb.
Das 5-Achs-Bearbeitungszentrum MU-4000V demonstriert in Kombination mit dem Promro Hybrid ID 50 eine durchgängig automatisierte Lösung für die integrierte Teile- und Palettenhandhabung. Das System ermöglicht eine hohe Prozesssicherheit sowie maximale Effizienz und Flexibilität in der Fertigung. Mit vier Schubladen zur Teilelagerung, 16 Stationen für Hybridspannsysteme, neun Palettenstationen sowie einem Roboter mit einer Nutzlast von 50 kg schafft die Lösung optimale Voraussetzungen für eine zuverlässige, leistungsstarke und hochproduktive Produktion.
Optimiertes Werkzeugdatenmanagement
Eine weitere Neuheit erwartet die Gäste mit der Funktion „Smart Factory“: Es ermöglicht nahtloses Werkzeugdatenmanagement in der automatisierten Fertigung. Werkzeuginformationen werden vom ersten Messvorgang bis zur Bearbeitung lückenlos nachverfolgt und gewährleisten so die durchgängige Datenkonsistenz im gesamten Prozess. Alle Werkzeugdaten sind zentral an einem sicheren Ort gespeichert, während jede Maschine in Echtzeit bidirektionalen Zugriff für Updates und Identifikation hat. Nach dem Einsatz aktualisieren die Maschinen die Werkzeugdaten automatisch über die OSP-Steuerung, sodass Werkzeuge präzise nachgemessen oder direkt in anderen Maschinen wiederverwendet werden können. Dank einheitlicher Datenbasis arbeiten alle Maschinen auf derselben Grundlage, was Fehler reduziert, die Produktivität steigert und die Abläufe effizienter gestaltet.
Doppelte Leistung im Showroom
Im bestehenden Showroom der Okuma-Europazentrale erhalten Besucher weitere umfassende Einblicke in das Okuma-Portfolio. Präsentiert wird unter anderem das Dreh-/Fräszentrum Multus B250II mit der Okuma-eigenen Armroid-Automatisierung, einem integrierten Roboterarm für die automatisierte Teilehandhabung. Hohe Maschinenverfügbarkeit, maximale Auslastung, Leistungsfähigkeit und Produktivität sind einige überzeugende Argumente des horizontalen Bearbeitungszentrums MB-5000HII mit automatischem Okuma-Palettenwechsler (APC) für 13 Palettenpositionen. Ergänzt wird die Ausstellung durch die automatisierbare 2-Sattel-Drehmaschine LU3000EX für anspruchsvolle 4-Achs-Bearbeitungen, das Dreh-/Fräszentrum Multus U3000 mit automatischem Werkzeugwechsler, die Okuma Intelligent Technologies für effiziente und stabile Maschinenprozesse sowie die Multus U4000 für vereinfachte, hochpräzise Dreh- und Fräsbearbeitungen.
Stand: 08.12.2025
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