Messtechnik 4.0 GTM macht die Mehrkomponenten-Messtechnik smart

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Die Digitalisierung verlangt im Rahmen von Industrie 4.0 auch entsprechende Messtechniksysteme, um die Qualität von Produkten zu sichern. GTM Testing and Metrology hilft dabei mit ...

So sieht ein Mehrkomponentenaufnehmer (MKA) von GTM Testing and Metrology aus. Den haben die Südehessen jetzt smart gemacht, was etwa Fertigungsunternehmen im Rahmen von Industrie 4.0 bei der Qualitätssicherung viele Vorteile ins Haus bringt. Hier mehr dazu ...(Bild:  GTM)
So sieht ein Mehrkomponentenaufnehmer (MKA) von GTM Testing and Metrology aus. Den haben die Südehessen jetzt smart gemacht, was etwa Fertigungsunternehmen im Rahmen von Industrie 4.0 bei der Qualitätssicherung viele Vorteile ins Haus bringt. Hier mehr dazu ...
(Bild: GTM)

Bei der Produktion im Sinne von Industrie 4.0 ist Messtechnik auch unverzichtbar, heißt es. Denn nur durch nachvollziehbare und reproduzierbare Messdaten seien die vernetzte Fertigung, die automatisierte Qualitätssicherung oder entsprechende digitale Zwillinge überhaupt möglich. Um aber den Umgang mit immer komplexer werdenden Systemen zu erleichtern, arbeitet GTM nun daran, die Mehrkomponenten-Messtechnik smart –und damit anwenderfreundlicher – zu machen. Das wollen die Bickenbacher erreichen, indem sie die entsprechende Elektronik in den Mehrkomponentenaufnehmer (MKA) integrieren, wie man erfährt.

Präzisiere Messtechnik ohne teure Verkabelung

Denn während in klassischen Messanordnungen die Messverstärker im Schaltschrank untergebracht sind – also mehrere Meter entfernt vom Kraftaufnehmer – sieht GTM immense Vorteile darin, den Verstärker besonders nah am Sensor oder noch besser im Sensorgehäuse zu implementieren. Denn so kann man logischerweise auf recht teure Spezialkabel verzichten, was sich vor allem mit Blick auf MKA mit ihren bis zu sechs Anschlüssen rechnet. Denn sie müssten ansonsten jeweils einzeln verkabelt werden. Auch Genauigkeitsverluste durch lange Signalwege gebe es nicht mehr, was im Umkehrschluss zu potenziell deutlich präziseren Messergebnissen führe. Zwar sind für viele Anwendungen laut GTM 1-achsige Kraftsensoren ausreichend, doch bei komplexeren Prüfständen, wie sie etwa im Bereich Automotive für Reifen- und Fahrwerkstests üblich sind, empfehlen sich die MKA. GTM erklärt, dass sie dabei Kräfte und Momente in allen drei Raumachsen erfassen. Und das klappt bei bis zu sechs Komponenten gleichzeitig. Das Ergebnis sei ein vollständiges, physikalisch sauberes Bild des Systems, in dem sie integriert sind.

Das Kalibrieren von Mehrkomponentenaufnehmern (MKA) ist komplex. Das gilt laut GRM vor allem dann, wenn Kräfte um alle Bewegungsachsen gemessen werden. Messungen per MKA setzen sich aber vor allem in Schlüsselbranchen der Industrie mehr und mehr als Standard durch.(Bild:  GTM)
Das Kalibrieren von Mehrkomponentenaufnehmern (MKA) ist komplex. Das gilt laut GRM vor allem dann, wenn Kräfte um alle Bewegungsachsen gemessen werden. Messungen per MKA setzen sich aber vor allem in Schlüsselbranchen der Industrie mehr und mehr als Standard durch.
(Bild: GTM)

Messtechnikinstallation ohne viel Aufwand

Und auch in der Robotik spiele die MKA-Messtechnik eine immer größere Rolle, wie GTM registriert. Beispielsweise, wenn es darum geht, Roboter mit einer Art Tastgefühl auszustatten, damit sie die auf sie einwirkenden Kräfte besser interpretieren können. Weitere Anwendungsgebiete für MKA-Messtechnik finden sich in der Luft- und Raumfahrt, in der Medizintechnik und allgemein in puncto Wissenschaft und Forschung. Die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) oder viele Fraunhofer-Institute wenden MKA etwa an, wenn es um Grundlagen für künftige Normen geht, wie GTM wissen lässt. Für die Integration von MKA in einen Prüfstand ist bisher aber einiges Expertenwissen gefragt – sei es für die korrekte Verkabelung, das manuelle Einpflegen einer Kompensationsmatrix oder die Konfiguration des Verstärkers. Das ist mit „Plug & Measure“, wie GTM seinen Weg zur „intelligenten“ MKA-Messtechnik nennt passé! Denn Anwender erhalten dabei ein hochpräzises MKA-Messsystem, das komplett kalibriert und kompensiert ist, wodurch es in kürzester Zeit betriebsbereit ist, wie die Südhessen versprechen. Smarte Kraftmesssensoren, wie sie GTM entwickelt, haben damit das Potenzial, viele Industriesektoren und auch die Wissenschaft nachhaltig zu verbessern und dabei noch mit höherer Präzision zu , wie es abschließend heißt.

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