Innovations-Duo Sandvik bringt Neues fürs Einstechen und zur Vibrationskontrolle

Quelle: Sandvik Coromant 3 min Lesedauer

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Sandvik Coromant baut das Werkzeugkonzept Corocut zum Ein- und Abstechen aus und stellt auch noch eine umfassende Produktreihe der neuen Generation von „Silent Tools“-Drehadaptern vor ...

Jetzt kommt die nächste Generation an Ein- und Abstechwerkzeugen von Sandvik Coromant, welche das Corocut-Portfolio (Bild) ergänzen. Außerdem hat man die Silent Tools gravierend verbessert, um beim Innendrehen prozesssicherer zu zerspanen. Hier mehr zu den Innovationen.(Bild:  Sandvik Coromant)
Jetzt kommt die nächste Generation an Ein- und Abstechwerkzeugen von Sandvik Coromant, welche das Corocut-Portfolio (Bild) ergänzen. Außerdem hat man die Silent Tools gravierend verbessert, um beim Innendrehen prozesssicherer zu zerspanen. Hier mehr zu den Innovationen.
(Bild: Sandvik Coromant)

Der schwedische Zerspanungswerkzeug-Spezialist Sandvik Coromant hat sein bestehendes Ab- und Einstechkonzept Corocut 1-2 weiterentwickelt, heißt es jetzt. Es sei bereits sehr leistungsstark, doch durch die Steigerung der Produktivität und Gesamteffizienz hebe der Corocut 2 nicht nur die Leistung beim Zerspanen an sondern verringere den Energiebarf und reduziere Ausschuss. Dieses moderate Upgrade macht einen großen Unterschied für Fertigungsunternehmen, die etwa schwer zerspanbare Stähle bearbeiten und für Abstechoperationen, bei denen eine starke Schneidkante erforderlich ist, wie Sandvik Coromant erklärt.

Prozesssicheres Drehen durch relativ kurze Späne

Mit dem, wie betont wird, unerreichten Spanbrecher des Corocut 2-Konzepts steht die neue -GL-Geometrie für eine bessere Spankontrolle bei anspruchsvollen ISO-P-Bauteilen – insbesondere bei kohlenstoffarmen Stählen, Reinstählen und Kaltschmiedeteilen für die Automobilindustrie. Laut Hersteller wissen Praktiker aus der Zerspanungswelt, dass eine gute Spankontrolle (erzeugt kurze Späne) dazu beiträgt, die Effizienz zu steigern und teure Maschinenstillstände verhindert – aber nicht jede Wendeschneidplatte ist für diese Art von Material geeignet! Das erreiche aber die -GL-Geometrie. Weil sie die Prozesssicherheit erhöhe, ebne sie den Weg in die Automatisierung beim Drehen, weil manuelle Eingriffe wegen verwickelten Wirrspänen obsolet seien.

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Neues Abstechsystem für viele Anwendungen

Und die sogenannte -CR-Geometrie, die Sandvik hier vorstellt, ist die erste Wahl beim Abstechen mit höheren Vorschüben oder beim Abstechen mit unterbrochenem Schnitt. Sie eigne sich für eine breite Palette von Werkstoffen. Mit ihrer starken Schneidkante und dem Wiper-Design erhöht man damit die Produktivität beim Drehen und erreicht eine hervorragende Werkstückqualität, wie es dazu weiter heißt. Alle Abstechgeometrien sind, wie Schweden anmerken, aber mit dem Wiper-Design ausgestattet. So könnten hohe Vorschübe gefahren werden, ohne dass die Oberflächengüte oder der Spanbruch beeinträchtigt würden. Es gilt die einfache Faustregel: Doppelter Vorschub bedeutet gleiche Oberflächengüte! Gleicher Vorschub erreicht die doppelte Oberflächenqualität.

Nichts geht über gut fixierte Wendeschneidplatten

Beim Ab- und Einstechen ist Stabilität das A und O, wie Sandvik Coromant zum Thema Drehinnovationen weiter ausführt. Die größte Herausforderung bestehe dabei darin, die Wendeschneidplatte so zu fixieren, dass die Bewegungen auf ein Minimum reduziert würden. Die neuen Geometrien -GL und -CR sind deshalb mit bewährtem Führungsprofil ausgestattet, das für eine präzisere Positionierung der Wendeschneidplatte sorgt unerwünschte Bewegungen vermeidet, um die Stabilität zu erhöhen – insbesondere wenn seitliche Kräfte wirken. Darüber hinaus werden beide Geometrien mithilfe der patentierten Flashlight-Technik hergestellt, bei der sowohl eine höhere Qualität als auch eine gleichmäßigere Schneidkante entstehen. Das erhöhe die Standzeit erheblich und mache sie nicht zuletzt prognostizierbar. Weiter geht`s mit der nächsten Innovation aus Schweden – der neuen Vibrationskontrolle für Drehprozesse.

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