Simulation
Siebenwurst Werkzeugbau minimiert die Tryout-Aufwände

Ein Gastbeitrag von Theo Drechsel 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Der Werkzeugbau steht unter hohem wirtschaftlichen Druck. Deshalb setzt Siebenwurst Werkzeugbau Simulationssoftware von Autoform ein, um den Engineering-Prozess effizienter zu gestalten. So konnte durch digitales Tuschieren die Tryout-Mannschaft je nach Bauteil Tage an Arbeit sparen.

Bei diesem Doppelwerkzeug (Innenteil BMW) hat sich SWZ über das digitale Tuschieren mehrere Tage Schleifarbeit gespart.(Bild:  SWZ/Autoform)
Bei diesem Doppelwerkzeug (Innenteil BMW) hat sich SWZ über das digitale Tuschieren mehrere Tage Schleifarbeit gespart.
(Bild: SWZ/Autoform)

Siebenwurst Werkzeugbau (SWZ) fertigt Werkzeuge für alle Bereiche der Stanz- und Umformtechnik. Zusätzlich bietet das Unternehmen alle Leistungen vom Engineering, über mechanische Bearbeitung bis hin zu Tuschierarbeiten im Tryout-Prozess auch einzeln an. Die Hauptkompetenz liegt dabei in anspruchsvollen Karosserieteilen, Fahrwerkskomponenten sowie Akustik- und Wärmeabschirmungen für die Automobilindustrie. Durch den Einsatz der Autoform-Software am Standort Zwickau geht das Unternehmen dafür manchen Schritt weiter als andere Werkzeugbauer.

Auch dort beginnt die Arbeit, bevor das eigentliche Werkzeug gefertigt wird mit der Simulation und dies auf Basis von Normen und Erfahrungen. Alle folgenden Entwicklungsschritte bauen auf den hieraus entstanden Werkzeugflächen auf. Sobald dann Realdaten aus dem Tryout vorliegen, zeigt sich, wie gut Simulation und Realität übereinstimmen. Dann werden die ursprünglichen Annahmen überprüft und mit der Realität abgeglichen. SWZ ermittelt dafür beispielsweise die realen Materialkennwerte des Tryout-Materials und vergleicht sie mit den ursprünglich angenommenen Werten aus der Simulation.