Aufs richtige Pferd gesetzt Siemens setzt bei Automatisierung erneut auf Spannmittel von Röhm

Quelle: Röhm 5 min Lesedauer

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Siemens Energy entwickelt und baut unter anderem Gas- und Dampfturbinen. Per Automatisierung wollte das Unternehmen produktiver werden. Spannsysteme von Röhm helfen dabei ....

Eine maßgeschneiderte Konstruktion des Spann- und Greifmittelspezialisten Röhm ist für Siemens Energy in Berlin entwickelt und gebaut worden. Was es damit genau auf sich hat, erklären die Sontheimer Spannmittelexperten in diesem Beitrag.(Bild:  Röhm)
Eine maßgeschneiderte Konstruktion des Spann- und Greifmittelspezialisten Röhm ist für Siemens Energy in Berlin entwickelt und gebaut worden. Was es damit genau auf sich hat, erklären die Sontheimer Spannmittelexperten in diesem Beitrag.
(Bild: Röhm)

Berlin ist immer eine Reise wert. Das bestätigt sich ganz besonders beim Besuch von Siemens Energy, einem international führenden Energietechnologiekonzern. Das im Jahr 2020 aus der Siemens AG ausgegliederte Unternehmen entwickelt und produziert ein breites Spektrum an Systemen für die Energieversorgung. Das reicht von konventionellen Technologien wie Gas- und Dampfturbinen, Generatoren und Transformatoren, bis hin zu technischen Komponenten für erneuerbare Energien. Für ein Automatisierungsprojekt in der deutschen Hauptstadt greift Siemens Energy dabei gern auf Produkte und Services des Spann- und Greifmittelspezialisten Röhm aus Sontheim an der Brenz zurück. Bei einem neuen Projekt handelte es sich um eine der in der Turbinenfertigung aber noch relativ seltenen robotergestützten Anwendungen. Markus Zapke, Teamleiter im Bereich Equipment, Tooling und Processes, führt weiter aus. „Hier werden Verdichterleitringe für Kraftwerksturbinen bearbeitet. Es bestand aber vor allem Bedarf an einer universellen, automatisierten und flexiblen Spannmöglichkeit für die Bauteile.“

Turbinenleitringe müssen schonend und sicher eingespannt werden

Matthias Barth, Sales Engineer und Fachberater bei Röhm, ergänzt: „Siemens Energy Berlin nutzt bereits seit langem viele unterschiedliche Röhm-Spannmittel auf verschiedenen Maschinen.“ Laut Zapke setzt das Unternehmen die Spannmittel aus Sontheim tatsächlich seit etlichen Jahrzehnten im Rahmen von Maschinenneubeschaffungen und -ertüchtigungen ein. Röhm ist also innerhalb der Siemens-Energy-Fertigung eine bewährte und bekannte Marke, kann man sagen. Auf der Suche nach den für die anstehende Aufgabe geeigneten Spannsystemen gab es zunächst aber auch den Gedanken, diese von einem kleineren Wettbewerber aus dem Sondermaschinenbau entwerfen zu lassen. Dennoch wurde Röhm von Beginn an als Experte für nicht gerade triviale Spannmöglichkeiten präferiert, weil auch offensiv kundenspezifische Systeme angeboten werden können. Gesucht – und letztlich auch eingeführt – wurde ein dann doch ein individuelles, hydraulisch bedientes Spannsystem, das zur schonenden und sicheren Aufspannung von Turbinenleitringen dient. Es gab bis dahin nämlich noch kein vergleichbares Konkurrenzfutter bei Siemens Energy. Trotz diverser Anfragen bekam Röhm den Zuschlag. Warum, ist nachfolgend beschrieben.

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Röhm-Spannsystem spart Siemens Zeit und schont die Mitarbeiter

Siemens Energy hat bis zur Lieferung des Futters übrigens nur einen Handarbeitsplatz für den inzwischen automatisierten Prozess gehabt. Aufgrund der Lärmbelastung befand sich dieser in einer Schallschutzkabine und der Werker musste einen Gehörschutz tragen. Darüber hinaus handelte es sich um eine körperlich besonders anstrengende Tätigkeit, die jener mit einem Presslufthammer durchaus gleicht. Deshalb forderte die Arbeitssicherheit von Siemens Energy eine Veränderung der Arbeitsbedingungen. „Der damalige manuelle Spannvorgang war vor allem ein ‚Gefühlsthema‘ des Bedieners“, merkt Barth dazu an. Jetzt ist der Mann vor allem für das Einlegen des Werkstücks verantwortlich. Den Rest übernimmt die Technik. So wird die wertvolle Gesundheit des Personals geschützt. Lärm und körperliche Überanstrengungen sind passé. Und Zapke ergänzt: „Weitere entscheidende Vorteile des Systems sind, dass sich nun zum einen unser gesamtes Portfolio unterschiedlicher Leitscheiben spannen lässt. Zum anderen sparen wir pro Bauteil circa zehn Minuten Zeit ein.“ Es bleibt jedoch zu erwähnen, dass wir vielleicht noch nicht jede mögliche künftige Designvariante unserer Produkte berücksichtigen konnten. Laut Zapkes Meinung können in Zukunft unter Umständen nochmals Modifizierungen anstehen.

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