Werkzeug-Nachbearbeitung
Tauchgleitschleifen und Electrofinish im Vergleich

Ein Gastbeitrag von Florian Reinlea, Maximilian Eckla, Luca Wölka, Carlos Barbado Fernándeza und Lukas Göhlera 11 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Die präzise Verrundung und Glättung von Werkzeugschneiden ist entscheidend für eine längere Standzeit und stabile Zerspanungsprozesse. In diesem Bericht werden das mechanische Tauchgleitschleifen im Streamfinish-Verfahren und das elektrochemische Electrofinish vergleichend untersucht.

Das mechanische Tauchgleitschleifen im Streamfinish-Verfahren ist ein etabliertes Verfahren der Werkzeug-Nachbearbeitung.(Bild:  Otec)
Das mechanische Tauchgleitschleifen im Streamfinish-Verfahren ist ein etabliertes Verfahren der Werkzeug-Nachbearbeitung.
(Bild: Otec)

Die Schneidkantenverrundung und Homogenisierung der Schneidkante sind zentrale Maßnahmen zur Steigerung der Werkzeugstandzeit. Sowohl das mechanische Gleitschleifen, insbesondere das Streamfinish-Verfahren, als auch das Electrofinish bieten Möglichkeiten zur gezielten Kantenpräparation. Während das Streamfinish-Verfahren durch seine hohe Materialabtragsleistung und Flexibilität für größere Werkzeuge geeignet ist, spielt das Electrofinish seine Stärken bei filigranen Werkzeugen aus, die mechanischen Kräften nicht standhalten würden. In diesem Bericht werden beide Verfahren detailliert beschrieben, ihre Vor- und Nachteile gegenübergestellt und Anwendungsgebiete beleuchtet.

Bildergalerie
Bildergalerie mit 6 Bildern

1. Mechanisches Tauchgleitschleifen: Streamfinish-Verfahren