Keramikbearbeitung
Die Keramikzerspanung verstehen und beherrschen

Von Mag. Victoria Sonnenberg 4 min Lesedauer

Die Bearbeitung von technischer Keramik gehört zur Königsdisziplin in der Zerspanung. Wer die Vorteile des Werkstoffs nutzen will, muss erst die Herausforderungen meistern.

Louwers Hanique, ein niederländischer Produktionsspezialist, beherrscht mit dem duktilen Schnitt auf der Kern Micro HD die Keramikzerpanung.(Bild:  Kern Microtechnik GmbH)
Louwers Hanique, ein niederländischer Produktionsspezialist, beherrscht mit dem duktilen Schnitt auf der Kern Micro HD die Keramikzerpanung.
(Bild: Kern Microtechnik GmbH)

Keramikzerspanung bezeichnet die spanende Bearbeitung von Werkstücken aus technischen Keramiken wie Siliziumnitrid, Zirkonoxid oder Aluminiumoxid, die nach dem Sintern eine extrem hohe Härte und Verschleißfestigkeit besitzen.

Für die Bearbeitung von Keramiken sind spezielle Zerspanungsverfahren erforderlich, um die geforderte Präzision und Oberflächenqualität der Bauteile zu gewährleisten. Aufgrund der hohen Härte und Sprödigkeit des Werkstoffs werden dafür angepasste Bearbeitungstechniken und Werkzeugmaterialien eingesetzt.