Netzwerk-Event "Treffpunkt Werkzeugbau" bringt die Branche zusammen

Von Richard Pergler 4 min Lesedauer

Ein wichtiges Ziel der Veranstaltungsreihe „Treffpunkt Werkzeugbau“ ist neben der Vermittlung von praxisnahem Wissen das Ermöglichen und Vertiefen wertvoller Kontakte in der Branche. Die Veranstaltung war zu Gast beim OM Werkzeugbau in Mühlen bei Lohne

Drei Vorbilder auf dem Weg zum Erfolg: Mit Handball-Weltmeister Dominik Klein (Mitte) auf der Bühne sind die Gastgeber des Events  - Martin Burwinkel (links), Geschäftsführer des Burwinkel Kunststoffwerks, und Dennis Pieper, Geschäftsführer des OM Werkzeugbaus.(Bild:  Maschinenmarkt/rw)
Drei Vorbilder auf dem Weg zum Erfolg: Mit Handball-Weltmeister Dominik Klein (Mitte) auf der Bühne sind die Gastgeber des Events - Martin Burwinkel (links), Geschäftsführer des Burwinkel Kunststoffwerks, und Dennis Pieper, Geschäftsführer des OM Werkzeugbaus.
(Bild: Maschinenmarkt/rw)

Die Veranstaltungsreihe des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF), die zu unterschiedlichen gastgebenden Unternehmen im deutschen Sprachraum einlädt, soll den Zusammenhalt der Unternehmen im deutschen Sprachraum und darüber hinaus stärken, wertvolles Know-how vermitteln und zudem die Sichtbarkeit der Branche deutlich erhöhen. Für die Teilnehmer der Veranstaltung beim OM Werkzeugbau in Mühlen bei Lohne hatten Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer VDWF, und sein Team ein attraktives Programm zusammengestellt.

Der OM Werkzeugbau sieht sich als Full-Service-Partner

Mehr als hundert Interessenten aus der Branche der Werkzeug-, Modell- und Formenbauer sowie der Kunststoffverarbeiter waren der Einladung zum Treffpunkt Werkzeugbau beim OM Werkzeugbau, einem Komplettanbieter für hochwertige Werkzeuge in allen Anwendungsbereichen der Kunststoffindustrie gefolgt.

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Der Gastgeber OM Werkzeugbau sieht sich als Full-Service-Partner der Kunststoffindustrie: Die Kunststoffexperten begleiten ihre Auftraggeber von der Beratung über die Konstruktion und Fertigung bis hin zur Wartung und Instandhaltung – zuverlässig und lösungsorientiert. Dank modernster Fertigungstechnologien, einem vielseitigen Maschinenpark und einem erfahrenen Team aus Experten realisieren sie individuelle Werkzeugkonzepte für verschiedenste Branchen – schnell, wirtschaftlich und auf den Punkt für die jeweilige Anwendung.

Vielfältiges Veranstaltungsspektrum

Ralf Dürrwächter eröffnete mit aktuellen Informationen über die verschiedenen Aktivitäten in der Branche das Programm. Neben der Reihe "Treffpunkt Werkzeugbau" oder den "Voll wild"-Geschäftsführertreffs. All diese Termine bieten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gleichzeitig die Branche zu stärken. Die meisten Aktivitäten - wie auch die Reihe "Treffpunkt Werkzeugbau" - stehen übrigens auch VDWF-Nichtmitgliedern offen.

Trotz vereinzelter positiver Signale ist die Lage der Unternehmen der Branche nach wie vor angespannt. Die Herausforderungen, resultierend ebenso aus der Transformation ganzer Industriezweige wie aus der unter anderem aufgrund des erratischen Verhaltens eines amerikanischen Präsidenten höchst schwierigen Situation auf den Weltmärkten, werden nicht kleiner.

Nachhaltig an der Zukunft der Branche arbeiten

Markus Rauchenberger, Geschäftsführer beim Graphit-Spezialisten TVB, ist beim VDWF als Vorstandsmitglied für den neu geschaffenen Bereich „Nachwuchs & New Generation“ aktiv. Er berichtete aus diesem für die Zukunft so wichtigen Themenfeld und gab Einblicke in seine Vorhaben und Aktivitäten.

Das erste Highlight des Events bot Christen J. Merkle, Unternehmenslenker des Zylinderherstellers AHP Merkle in Gottenheim bei Freiburg, mit seinem Vortrag „Was mich bewegt“. Aus seiner Perspektive als Unternehmer beleuchtete er die derzeitige Gemengelage aus weltpolitischen Einflüssen, Wirtschaftsfaktoren, der verzagten Stimmungslage in vielen Führungsetagen und vielem mehr. Und er forderte auf, wieder zu mehr optimistischem Tatendrang im Sinne eines sportlichen „jetzt erst recht“ zurückzufinden. Seine Erkenntnis nach vielen Entscheidungen: Selten hat man zuviel Mut.

Branchenevent

Treffpunkt Werkzeugbau bei Stolz & Seng

In der Winzigkeit ganz groß

Zu Gest beim Spezialisten für extrem kleinen Spritzgießteilen: Am 2. März lädt der Verband Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) zum "Treffpunkt Werkzeugbau" zu Stolz & Seng nach Donaueschingen. Auf die Teilnehmer wartet ein spannender Nachmittag mit einer Keynote von Christen Merkle, Geschäftsführer AHP Merkle, tiefen Einblicken in das gastgebende Unternehmen bei einem Betriebsrundgang und dem Hauptvortrag von Dominik Klein, Handballweltmeister, TV-Experte und gefragter Speaker über die Themen Motivation, Teamgeist und Leistungsbereitschaft – Werte, die auch im Werkzeug- und Formenbau zählen. Link hier

Dass man gerade in schwierigen Situationen mit Mut weiter kommt, weiß auch Handball-Weltmeister Dominik Klein. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war seine auf zwei "Halbzeiten" aufgeteilte Keynote. Der Spitzensportler, der heute zudem auch ein beliebter TV-Experte ist, kann auf eine an Höhepunkten reiche Karriere zurückblicken: Der Linksaußen holte unter anderem mit der deutschen Handballnationalmannschaft bei der Heim-WM 2007 in Deutschland sensationell die Goldmedaille.

Auch Erfolgsverwöhnte müssen mit Mißerfolg umgehen können

Darüber hinaus hatte Dominik Klein mit dem THW Kiel alle relevanten deutschen Titel eingesammelt: Achtmal war er Deutscher Meister (unter anderem mit 68:0 Punkten ohne Niederlage), sechsmal rockte er den DHB-Pokal und dreimal die Champions-League. Heute ist der Wahl-Münchner Geschäftsführer des Bayerischen Handball-Verbands und tritt als gefragter Sport-Speaker vor Mitarbeitern und Kunden in Unternehmen auf.

Prägend für den Weltstar und Spitzensportler sind nicht nur die zahllosen Titel. Viel mehr Spuren haben die Menschen in seinem Umfeld hinterlassen und nicht zuletzt auch die Erfahrungen etwa mit Erfolg und Misserfolg, mit Verletzungspech und dem harten Kampf auf dem Weg zurück an die Spitze.

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Es ist schon beeindruckend, zu hören, wie es ihm gelang, sich nach einer verletzungsbedingten langen Zwangspause ins Spielgeschehen seines Vereins zurückzukämpfen - und was er unternommen hat, um stärker zurückzukommen als zuvor. Immer wieder zog er dabei Parallelen zwischen Spitzensport und Unternehmertum, zeigte, wie verblüffend ähnlich die Mechanismen im Sport und in der Unternehmensführung wirken, und was man voneinander lernen kann. Außerdem nahm sich der Weltstar nach seiner Keynote sehr viel Zeit, um den Teilnehmern alle Selfie- und Autogrammwünsche zu erfüllen.

Stärker zurückkommen als zuvor

Darüber hinaus stand der Austausch zwischen den Teilnehmern im Fokus. An den Ständen der kleinen begleitenden Ausstellung wurde zudem über oft sehr konkrete Projekte diskutiert. Ausführliche Betriebsrundgänge mit tiefen Einblicken in die gastgebenden Unternehmen OM Werkzeugbau und Burwinkel Kunststoffwerk rundete den Treffpunkt Werkzeugbau in Mühlen bei Lohne ab. Die offene Atmosphäre der Veranstaltung förderte den Gedankenaustausch - die Teilnehmer bekamen unter anderem zahlreiche wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung ihres Unternehmens, aber auch Tipps für die alltäglichen Herausforderungen des Arbeitsalltags. Die Teilnahme war für die Besucher dank zahlreicher Sponsoren kostenfrei.

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