Fräswerkzeuge
Tyrax wirtschaftlicher und prozesssicherer bearbeiten

Ein Gastbeitrag von Manfred Lerch 3 min Lesedauer

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Im Formenbau für Spritzgießwerkzeuge setzt man immer häufiger auf Tyrax. Die Bearbeitung des Werkstoffs war bislang aber nur mit kostenintensiven Fräswerkzeugen möglich. Schreurs und oelheld fanden eine wirtschaftliche Lösung, die hinsichtlich Verschleiß und Oberflächengüte neue Maßstäbe setzt.

Bei Schreurs wurde als Bauteil ein Wellenprofil erstellt, an dem über 6 Tage getestet wurde. Sowohl beim Schruppen wie beim Schlichten konnten die Fräswerkzeuge überzeugen. (Bild:  Schreurs/oelheld)
Bei Schreurs wurde als Bauteil ein Wellenprofil erstellt, an dem über 6 Tage getestet wurde. Sowohl beim Schruppen wie beim Schlichten konnten die Fräswerkzeuge überzeugen.
(Bild: Schreurs/oelheld)

Vor etwa drei bis vier Jahren eroberte der Werkstoff Tyrax den Formenbau, vor allem im Bereich Spritzgießwerkzeuge. Tyrax ist gut zu polieren und wird deshalb vor allem dann eingesetzt, wenn man sich im Hochglanzbereich bewegt. Das Problem war bislang aber, dass die Zerspanung des Werkstoffes schwierig war. Aufgrund der sehr guten Duktilität und Verschleißfestigkeit von Tyrax waren die Standzeiten der Werkzeuge alles andere als zufriedenstellend. Deshalb wurden bei den Anwendern zahlreiche Tests mit unterschiedlichen Werkzeugherstellern durchgeführt.

Ob niedrige oder höhere Schnittgeschwindigkeiten, die Stand- und Bearbeitungszeiten blieben weiter unbefriedigend. Irgendwann wurde man dann bei einem Werkzeughersteller fündig, dessen Werkzeuge funktionierten. Die Tatsache, dass diese Werkzeuge sehr kostenintensiv waren, mussten die Werkzeug- und Formenbauer akzeptieren. Mit den Fräsergebnissen war man zufrieden und wollte deshalb daran auch nichts mehr ändern. Zumindest bis zu dem Zeitpunkt, an dem Stanislav Pupak-Martin, Technischer Vertrieb bei Schreurs Tools einem Unternehmen anbot, sich der Problematik mit intensiven Tests zu stellen. Diese Tests sollten extern durchgeführt werden, denn einerseits wurde bei dem Kunden Tyrax nicht kontinuierlich bearbeitet, andererseits wollte man bei Schreurs diverse Werkzeuge in einem Dauertest erproben. Das Unternehmen Schreurs hatte bereits gute Kontakte zum Schmierstoffhersteller oelheld, der über ein Techcenter verfügte, deshalb sollten die hier durchgeführt werden. Zunächst wurde deshalb von Schreurs ein Wellenprofil als Bauteil erstellt. Die Erwartungen des Anwenders, so Stanislav Pupak-Martin, waren allerdings nicht so hochgesteckt:

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