Branchenevent"Treffpunkt Werkzeugbau" bei Tecnorm mit Rekordzahlen
Von
Richard Pergler
4 min Lesedauer
Aufbau und Pflege wertvoller Kontakte in der Branche und frisches Wissen für den Arbeitsalltag - dafür waren mehr als 200 Teilnehmer zum Treffpunkt Werkzeugbau des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) bei Tecnorm nach Finnentrop gekommen. Neuer Rekord.
Weltmeisterlicher Jubel: Erfolge darf man auch mal richtig feiern - das gehört dazu. Handball-Weltmeister Dominik Klein (Mitte) nimmt die Teilnehmer mit auf seinen Weg durch Höhen und Tiefen.
(Bild: Maschinenmarkt/rw)
Die mehr als 200 Teilnehmer der Veranstaltung bei Tecnorm machten diesen "Treffpunkt Werkzeugbau" zum bisher größten seiner Art. Sie erwartete ein interessanter und abwechslungsreicher Event. Das Team um Ralf Dürrwächter, Geschäftsführer des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer VDWF, hatte ein Programm zusammengestellt, dass Beiträge über praktisches Alltagswissen mit Daten und Fakten zur Branche sowie vielfältige Möglichkeiten zum Netzwerken miteinander vereint.
Zeit für Wissensvermittlung und Netzwerken
Die Veranstaltungsreihe des Verbands Deutscher Werkzeug- und Formenbauer (VDWF) ist jedesmal bei einem anderen Unternehmen der Branche im deutschen Sprachraum zu Gast. Ziel der Eventserie ist, den Zusammenhalt der Unternehmen im deutschen Sprachraum und darüber hinaus stärken, wertvolles Know-how vermitteln und zudem die Sichtbarkeit der Branche deutlich erhöhen.
Gastgeber Niko Spreemann, Geschäftsführer bei Tecnorm, gab transparente Einblicke hinter die Kulissen seines Unernehmens. Tecnorm ist ein Normalienspezialist, der auf mittlerweile mehr als 50 Jahre Erfahrung im Bereich der Norm-, Präzisions- und Zeichnungsteile zurückblicken kann – und das zeigt sich in jedem Arbeitsschritt. Für die Auftraggeber ist der Normalienspezialist Tecnorm weniger auf die Rolle als Dienstleister beschränkt, sondern vielmehr ein partnerschaftlicher Verbündeter, mit dem man gemeinsam die nächsten Schritte der Unternehmensreise planen kann. Mit der Tradition im Rücken und der Zukunft fest im Blick
Mit einem stetig wachsenden Lagerbestand sind die Spezialisten für Normteile, Präzisionsteile und Zeichnungsteile in der Lage, flexibel zu reagieren und die passenden Komponenten kurzfristig anzubieten. Zum Portfolio gehören Führungselemente, Gleitelemente, Schneidelemente und Federelemente. Außerdem Präzisionsauswerfer, Gasdruckfedern und Gewindeformeinheiten. Zudem Werkzeugbauzubehör und Normteile für den Formenbau.
Sie Branche und ihre Unternehmen stärken
Als Einladender eröffnete Ralf Dürrwächter das Eventprogramm mit aktuellen Informationen über die verschiedenen Aktivitäten in der Branche. Neben der Reihe "Treffpunkt Werkzeugbau" oder den "Voll wild"-Geschäftsführertreffs gibt es noch zahlreiche weitere Möglichkeiten zur Teilnahme. All diese Termine bieten die Gelegenheit, sich auszutauschen und gleichzeitig die Branche und ihre Unternehmen zu stärken. Die meisten Aktivitäten - wie auch die Reihe "Treffpunkt Werkzeugbau" - stehen übrigens auch VDWF-Nichtmitgliedern offen.
Stephan Berz, Präsident Europe der weltweiten Dachorganisation der Werkzeug- und Formenbauverbände "International Special Tooling and Machining Association" (ISTMA), benannte in seinem Beitrag große Herausforderungen für die Werkzeug- und Formenbaubranche. Etwa die Tatsache, dass die Zahlen neuer Modellanläufe in der Automobilindustrie schon seit Jahren rückläufig sind. Außerdem die steigenden Lohn- und insbesondere auch die explodierenden Energiekosten, die darüber hinaus auf einen erhöhten globalen Wettbewerbsdruck in erster Linie aufgrund der sehr einseitigen Wirtschaftspolitik Chinas trifft.
Dazu kommt eine unter anderem aufgrund des erratischen Verhaltens eines amerikanischen Präsidenten nochmals erschwerte Situation auf den Weltmärkten. „Die Branche der Werkzeug- und Formenbauer durchläuft die einschneidendste Veränderung seit Jahrzehnten.“, betonte Berz. „Der Werkzeugbau in Europa muss sich neu erfinden. Und zwar in jeder Hinsicht. Technologisch. Organisatorisch. Aber auch politisch."
Emotionale Einblicke mit Gänsehautmomenten
Das erste Highlight des Events bot Christen J. Merkle, Unternehmenslenker des Zylinderherstellers AHP Merkle in Gottenheim bei Freiburg, mit seinem Vortrag „Was mich bewegt“. Aus seiner Perspektive als Unternehmer beleuchtete er die derzeitige Gemengelage aus weltpolitischen Einflüssen, Wirtschaftsfaktoren, der verzagten Stimmungslage in vielen Führungsetagen und vielem mehr. Und er forderte auf, wieder zu mehr optimistischem Tatendrang im Sinne eines sportlichen „jetzt erst recht“ zurückzufinden. Seine Erkenntnis nach vielen Entscheidungen: Selten hat man zuviel Mut.
Stand: 08.12.2025
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Dass man gerade in schwierigen Situationen mit Mut weiter kommt, weiß auch Handball-Weltmeister Dominik Klein. Einer der Höhepunkte der Veranstaltung war seine auf zwei "Halbzeiten" aufgeteilte Keynote. Der Spitzensportler, der heute zudem auch ein beliebter TV-Experte ist, kann auf eine an Höhepunkten reiche Karriere zurückblicken: Der Linksaußen holte unter anderem mit der deutschen Handballnationalmannschaft bei der Heim-WM 2007 in Deutschland sensationell die Goldmedaille.
Nach einer Niederlage stärker zurückkommen als zuvor
Darüber hinaus hatte Dominik Klein mit dem THW Kiel alle relevanten deutschen Titel eingesammelt: Achtmal war er Deutscher Meister (unter anderem mit 68:0 Punkten ohne Niederlage), sechsmal rockte er den DHB-Pokal und dreimal die Champions-League. Heute ist der Wahl-Münchner Geschäftsführer des Bayerischen Handball-Verbands und tritt als gefragter Sport-Speaker vor Mitarbeitern und Kunden in Unternehmen auf.
Er zeigte, dass auch bei einem erfolgsverwöhnten Spitzensportler nicht immer alles rund läuft. Dominik Klein nahm die zuhörer auf eine emotionale Reise mit und zeigte, wie er wieder auf die Erfolgsspur zurückfand. Das lief nicht ganz reibungslos - erst, als er sich externe Hilfe holte (und dazu musste er sich erst einmal überwinden), ging's wieder aufwärts. Bis zum Come-back - stärker als zuvor.
Menschen sind wichtiger als Milestones
Prägend für den Weltstar und Spitzensportler sind nicht nur die zahllosen Titel. Viel mehr Spuren haben die Menschen in seinem Umfeld hinterlassen und nicht zuletzt auch die Erfahrungen etwa mit Erfolg und Misserfolg, mit Verletzungspech und dem harten Kampf auf dem Weg zurück an die Spitze.
Branchenevent
"Treffpunkt Werkzeugbau" in Hannover
Vorabend-Highlight beim Technologietag Hein
Am 12. März 2026 findet in der Brandboxx Hannover in Langenhagen der Technologietag Hein statt. Dieses Event bietet den Teilnehmenden aus der Kunststoffbranche zum 29. Mal einen bewährten Mix aus bekannten und neuen Ausstellerfirmen sowie ein darauf abgestimmtes Fachvortragsprogramm mit jeder Menge Gelegenheiten zum Netzwerken. Am Vorabend am 11. März lädt der VDWF zum "Treffpunkt Werkzeugbau" in die Brandboxx Hannover nach Langenhagen. Mehr dazu auf der Website des VDWF
Neben den spannenden und informativen Beiträgen stand der Austausch zwischen den Branchenteilnehmern im Fokus. An den Ständen der gut besuchten begleitenden Ausstellung wurde zudem über oft sehr konkrete Projekte diskutiert. Die Teilnehmer bekamen unter anderem zahlreiche wertvolle Impulse für die strategische Ausrichtung ihres Unternehmens, aber auch Tipps für die alltäglichen Herausforderungen des Arbeitsalltags. Die Teilnahme war für die Besucher dank der zahlreichen Sponsoren kostenfrei.