Digitaler Zwilling
Virtual Machining in der CAM-Programmierung

Von Stefanie Michel 5 min Lesedauer

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Mit dem digitalen Zwilling lassen sich viele Prozesse effizienter gestalten. Ein Kontext, in dem er bereits große Bedeutung erlangt hat, ist die digitale Prozesskette vom CAD-Modell über die CAM-Programmierung bis zur CNC-Bearbeitung. Wir sprachen dazu mit Paul Bohn von Open Mind.

Paul Bohn, Produktmanager für Hypermill Virtual Machining bei Open Mind.(Bild:  Open Mind)
Paul Bohn, Produktmanager für Hypermill Virtual Machining bei Open Mind.
(Bild: Open Mind)

Welche Bedeutung hat der digitale Zwilling der Werkzeugmaschine für die NC-Code-Generierung und -Simulation?

Im Prozess von der Konstruktion über die Programmierung der Werkzeugwege bis zur Werkzeugmaschine ist die Erzeugung des NC-Codes der Schritt, der den Übergang vom virtuellen zum realen Objekt ermöglicht. Hypermill Virtual Machining simuliert nicht nur den NC-Code, sondern generiert und optimiert diesen. Schon bei der Erstellung steht der digitale Zwilling der echten Werkzeugmaschine mit allen Informationen über Steuerung, PLC, Maschinenkinematik und Störkonturen zur Verfügung. Damit wird der digitale Zwilling der Maschine nicht nur für die NC-Code-Simulation genutzt, sondern bereits für die Erzeugung der Programme.