100 Jahre Grob
Wenn Familienunternehmen die Zukunft der Fertigung schreiben

Quelle: Grob-Werke GmbH & Co. KG 5 min Lesedauer

Von der Werkstatt in München zum weltweit vernetzten Systemanbieter für E-Mobilität, Automation und Industrie 4.0 – Grob feiert 100 Jahre Zukunft.

Was 1926 als kleine Werkzeug- und Maschinenfabrik in München begann, ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen mit Produktionsstandorten auf drei Kontinenten, Niederlassungen auf dem gesamten Globus und weltweit mehr als 9.000 Mitarbeitenden.(Bild:  Grob)
Was 1926 als kleine Werkzeug- und Maschinenfabrik in München begann, ist heute ein weltweit agierendes Unternehmen mit Produktionsstandorten auf drei Kontinenten, Niederlassungen auf dem gesamten Globus und weltweit mehr als 9.000 Mitarbeitenden.
(Bild: Grob)

Bereits in den Anfangsjahren zeigt sich der technologische Anspruch des jungen Unternehmens. 1933 entwickelt Grob seine erste Gewindefräsmaschine – ein Meilenstein, der den Einstieg in den Werkzeugmaschinenbau markiert. Nur wenige Jahre später folgt mit der eigenen Verfahrensentwicklung zur spanlosen Metallumformung ein weiterer Durchbruch. Die daraus entstehenden Gewindewalzmaschinen sind ihrer Zeit voraus: effizient, materialschonend und hochpräzise. Diese frühe Fähigkeit, Verfahren neu zu denken, wird zu einem wiederkehrenden Muster der Unternehmensgeschichte.

Sondermaschinen und Transfertechnik: Maßarbeit für die Großserienindustrie

Mit der Übernahme der Verantwortung durch Burkhart Grob und somit der zweiten Generation im Jahr 1952 beginnt eine Phase konsequenter technischer Spezialisierung. Der Fokus liegt auf Sonderwerkzeugmaschinen für die Großserie – hochwirtschaftlich, robust und exakt auf Kundenprozesse abgestimmt. In den 1960er- und 1970er-Jahren setzt Grob Maßstäbe im Transfermaschinenbau. Mehrwege- und Mehrstationenmaschinen und flexible Transferhübe ermöglichen erstmals eine bis dahin unerreichte Produktivität. 1970 wird in Mindelheim, drei Jahre nach der Standorteröffnung, die erste komplett eigenständig entwickelte Transferstraße realisiert – ein klares Bekenntnis zur eigenen Engineering-Kompetenz.