Cybersecurity Wenn Maschinen länger leben als ihre Software
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Wenn eine Fräsmaschine im Jahr 1995 in Betrieb genommen wurde, läuft sie bei vielen Betrieben noch heute. Doch während Zahnräder, Lager und Spindeln weiterarbeiten, hat sich die Softwarewelt grundlegend verändert. Veraltete Software auf Maschinen wird heute zur realen Gefahr.
Steuerungen sind heutzutage vernetzt, Produktionsdaten wandern in Clouds, Maschinen kommunizieren über Netzwerke mit Serviceplattformen. Was einst abgeschottet und sicher war, ist heute Teil eines digitalen Ökosystems – und genau das macht den Maschinenbau verwundbar. Eine aktuelle Branchenumfrage von Doubleslash, einem Lösungsanbieter für Connected Mobility, Internet of Things, Monetarisierung, Data Driven Solutions u.a. aus Friedrichshafen, und der Vogel Communications Group unter 132 Fach- und Führungskräften zeigt: 45,5 Prozent der Befragten sehen die größten Herausforderungen in historisch gewachsenen Systemlandschaften, 42,4 Prozent im Aufwand neuer EU-Regularien wie dem Cyber Resilience Act und 39,4 Prozent im Fachkräftemangel. Altlasten, Vorschriften und fehlende Ressourcen bilden ein gefährliches Dreieck – und fordern von Unternehmen neue Prioritäten zwischen Sicherheit, Effizienz und Innovation.
Wie alte Systeme zur Gefahr werden
Der Maschinenbau ist auf Langlebigkeit ausgelegt. Doch genau das, was ihn einerseits stark macht, wird andererseits zum Risiko. Viele Steuerungen und Anlagen sind Jahrzehnte im Einsatz und wurden in einer Zeit entwickelt, in der Cyberangriffe keine reale Bedrohung waren. Die nachträgliche Integration moderner Sicherheitsmechanismen ist deshalb oft schwierig – und teuer.
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