Das Ausland hilft

Werkzeugmaschinenhersteller Hermle büßt Aufträge ein

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Hermle bereitet sich für alle Eventualitäten vor

Eine Prognose für das Geschäftsjahr 2025 ist vor dem Hintergrund der herausfordernden sowie derzeit extrem risikobehafteten und kaum vorhersehbaren Rahmenbedingungen mit hohen Unsicherheiten verbunden, wie die Hermle-Entscheider in dieser Hinsicht anmerken. Aber man hofft, wie auch der Branchenverband VDW für das laufende Jahr, auf eine Sockelbildung. Hermle geht aber – im zunehmend wahrscheinlicher werdenden – ungünstigen Fall von einem weiteren Absinken des Auftragseingangs aus. Aktuell erwartet der Maschinenbauer in puncto Konzernumsatz mindestens einen Rückgang im oberen einstelligen Prozentbereich. Komme es ganz übel, könnten es auch 20 Prozent und mehr an Verlusten werden. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern geht voraussichtlich um mindestens 40 Prozent zurück, heißt es da. Und unter widrigen Umständen auch um bis zu 90 Prozent.

Starke Werkzeugmaschinen sind Hoffnungsträger

Zu den größten Unwägbarkeiten zählen laut Hermle derzeit die von Donald Trump geplanten Zollerhöhungen von 25 Prozent, die europäische Hersteller und dabei nicht nur die Automobilindustrie treffen dürften. Mittelfristig rechnet Hermle – trotz regionaler Verschiebungen – aber nach wie vor weltweit mit einem großen Interesse an hochleistungsfähigen Werkzeugmaschinen und Fertigungssystemen, wie sie in Gosheim entwickelt und gebaut werden. Die bereits oben genannten Erfolgsfaktoren sollten sich auch in Zukunft bezahlt machen. Den geprüften und vollständigen Bericht über das Geschäftsjahr 2024 wird Hermle wohl Ende April offenlegen.

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