Wie sichern digitale Beschaffungsplattformen die Materialqualität bei Zeichnungsteilen ab? Von digitaler Traceability bis zum automatisierten Werkstoff-Check – erfahren Sie, wie digitale Plattformen wie FACTUREE Qualität und Prozessstabilität garantieren.
Detailansicht verschiedener Bauteile, darunter rot eloxiertes Aluminium. Digitale Plattformen sichern hierbei die lückenlose Rückverfolgbarkeit bis zum Rohmaterial.
(Quelle: FACTUREE - Der Online-Fertiger)
Die Beschaffung von Zeichnungsteilen über das Internet hat sich rasant entwickelt. Digitale Beschaffungsplattformen versprechen heute Schnelligkeit und Effizienz auf Knopfdruck. Doch für Zerspanungsprofis stellt sich weiterhin eine entscheidende Frage: Wie sicher ist die Materialqualität beim Online-Kauf?
In der Zerspanung sind Maße und Toleranzen nur die halbe Miete. Denn der Werkstoff entscheidet darüber, ob die Maschine läuft oder das Werkzeug bricht.
Warum Materialqualität in der Zerspanung alles ist
Wer täglich an der Maschine steht, weiß: Der Werkstoff ist ein kritischer Prozessfaktor. Ob Aluminiumgehäuse oder Bauteile aus Edelstahl – die Qualität muss stimmen. Schwankungen in der Legierung oder Fehler im Gefüge führen zu massivem Werkzeugverschleiß, Gratbildung oder Verzug am Bauteil. Das kostet Zeit und Geld.
In der Zerspanung wirken sich Materialeigenschaften wie Härte, Zähigkeit, Adhäsion oder Wärmeleitfähigkeit direkt auf Schnittkräfte, Temperatur und Oberflächenqualität aus. So sind zum Beispiel Titan, Gusseisen oder hochfeste Stähle anspruchsvoll, Aluminium hingegen neigt zum Aufbauschneiden.
Um diese Lücke zwischen der traditionellen Absicherung und der geforderten Geschwindigkeit des E-Procurements zu schließen, setzen moderne Beschaffungsplattformen auf intelligente, datenbasierte Kontrollmechanismen. Sie integrieren die Materialprüfung digital, um die Qualität bereits vor dem ersten Span sicherzustellen. Und das mit voller Prozessgeschwindigkeit.
Vier Wege, wie digitale Kontrolle die Qualität sichert
Moderne E-Procurement-Plattformen verlassen sich längst nicht mehr auf papierbasierte Freigaben oder manuelle Materialkontrollen. Stattdessen sichern sie die Qualität durch intelligente, digitale Kontrollmechanismen ab. So lässt sich die Materialgüte heute über den gesamten Beschaffungsprozess hinweg systematisch und effizient überwachen.
Ein zentraler Baustein ist die lückenlose Rückverfolgbarkeit. Professionelle Systeme verwalten Materialnachweise wie Werkszeugnisse nach EN 10204 automatisiert. Für jedes Bauteil ist die komplette Rückverfolgbarkeit bis zur Herstellung des Rohmaterials gewährleistet.
Darüber hinaus basiert die Auswahl geeigneter Lieferanten nicht auf Annahmen, sondern auf echten Leistungsdaten. Lieferanten-Ratings zeigen, welche Partner bei bestimmten Werkstoffen konstant gute Ergebnisse liefern. Das System erkennt automatisch, welcher Fertiger bei Aluminium, Stahl oder Titan zuverlässig arbeitet. Anfragen werden gezielt dorthin gesteuert.
Auch die technische Machbarkeitsprüfung vor der Preisentscheidung spielt eine Schlüsselrolle. Plattformen, die allein auf den niedrigsten Preis setzen, riskieren Qualitätsprobleme.
Hochwertige Systeme prüfen deshalb vorab, ob Materialzusammensetzung, Härtegrad und Normkonformität zur Anfrage passen. Nur wenn alle Anforderungen erfüllt sind, wird beauftragt. Qualität steht vor dem Preis.
Ein zusätzlicher Mehrwert entsteht durch die Integration werkstoffbezogener Daten in die Produktion. Wenn Informationen zur Materialcharge (z. B. Härte oder Zähigkeit) bereits in der Arbeitsvorbereitung vorliegen, lassen sich Schnittwerte im CAM-System gezielt anpassen. Das senkt Ausschuss, schont Werkzeuge und erhöht die Prozesssicherheit.
Digitale Kontrolle bedeutet heute nicht nur Effizienz, sie ist die Voraussetzung für verlässliche, reproduzierbare Materialqualität in modernen Beschaffungsprozessen.
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So garantiert FACTUREE Materialqualität
FACTUREE - Der Online-Fertiger zeigt, wie dieses Zusammenspiel funktioniert. Ziel ist es, nicht nur schnell zu liefern, sondern dabei auch höchste Materialtreue und Prozesssicherheit zu gewährleisten.
Das beginnt mit einem geprüften Lieferantennetzwerk: FACTUREE arbeitet ausschließlich mit geprüften Fertigungspartnern zusammen, die nach anerkannten Standards wie ISO 9001 zertifiziert sind und regelmäßig auditiert werden. So wird sichergestellt, dass Materialien korrekt gelagert, verarbeitet und dokumentiert werden.
Die FACTUREE KI verfügt über 600.000 Datenpunkte, auf die der automatische Abgleich bei der Angebotsanfrage greift. Das System prüft so nicht nur die Verfügbarkeit des gewünschten Werkstoffs, sondern auch, ob der potenzielle Hersteller über ausreichende Erfahrung mit genau diesem Material verfügt.
Wenn ein gewählter Werkstoff nicht zu einem Verfahren passt (z. B. schlechte Schweißbarkeit einer bestimmten Legierung), schlägt das System Alarm, bevor wir das Angebot erstellen. Damit ist die Basis für eine materialgerechte Fertigung von Anfang an gelegt.
Nach jedem Auftrag fließen Daten zurück in das intelligente System. So werden Informationen, Mängel oder kritische Probleme bei der Fertigung für zukünftige Projekte festgehalten und das System lernt dazu.
Auch die digitale Dokumentation ist vollständig integriert: Materialzeugnisse nach EN 10204, Erstmusterprüfberichte (PPAP, VDA) oder andere Zertifikate können gewünschte Fertigungspartner nachweisen. Die manuelle Zettelwirtschaft entfällt – die Rückverfolgbarkeit bleibt. Jedes Bauteil kann bis zur Schmelze des Rohmaterials zurückverfolgt werden, was besonders für die Luftfahrt oder Medizintechnik kritisch ist.
Und trotz aller Automatisierung bleibt der Mensch im Zentrum: Hinter FACTUREE steht ein technisches Team, das Kunden persönlich unterstützt– etwa bei der Werkstoffauswahl, der Einschätzung von Zerspanbarkeit oder der Bewertung alternativer Materialien. FACTUREE geht hier auch einen Schritt weiter - jeder Kunde hat einen einzigen Ansprechpartner. Feinheiten gehen so nicht verloren. Diese Kombination aus digitaler Effizienz und technischer Expertise macht es möglich, Materialqualität zuverlässig zu sichern – vom ersten Klick bis zur fertigen Lieferung.
Materialqualität ist in der modernen Fertigung keine Variable, die man dem Zufall überlassen darf. Die digitale Beschaffung ist heute weit mehr als ein reiner Preisvergleich: Professionelle Plattformen wie FACTUREE fungieren als technischer Schutzschild für den Kunden.
Durch die Kombination aus validierten Daten, automatisierter Dokumentation und menschlicher Expertise wird das Risiko von Materialfehlern minimiert, noch bevor der erste Span fällt.
Für Zerspanungsprofis bedeutet das: E-Procurement führt nicht zu Kontrollverlust, sondern zu einem Gewinn an Prozesssicherheit. Wer auf digitale Beschaffung mit technischer Tiefe setzt, sichert sich nicht nur Bauteile, sondern eine stabile Produktion – vom Prototyp bis zur Serie.
Stand: 08.12.2025
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