Neuausrichtung ZTS Stadler investiert in acht neue Mazak-Maschinen

Quelle: Pressemitteilung 2 min Lesedauer

ZTS-Zerspanungstechnik Stadler hat in mehrere Bearbeitungszentren von Mazak investiert. Damit rüstet der Zerspanungsspezialist seine Fräs-Dreh-Kompetenz auf und stärkt die industrielle Vernetzung in der Region.

Eines der neuen Mazak-Bearbeitungszentren in der Werkshalle von Stadler.(Bild:   ZTS Stadler)
Eines der neuen Mazak-Bearbeitungszentren in der Werkshalle von Stadler.
(Bild: ZTS Stadler)

Die ZTS-Zerspanungstechnik Stadler GmbH mit Sitz im niederbayerischen Grafenau stellt entscheidende Weichen für die Zukunft: Mit der Investition in insgesamt acht neue, hochautomatisierte Maschinen – darunter mehrere 5-Achs-Bearbeitungszentren der Firma Mazak – stärkt das Unternehmen seine Kompetenz in der Bearbeitung hochkomplexer Dreh-Frästeile und positioniert sich klar für neue Marktanforderungen. Besonders im Fokus: die hochpräzise Einzelteil- und Kleinserienfertigung für neue Branchen wie die Medizintechnik, den Sondermaschinenbau und die Luftfahrt.

Zerspanungsunternehmen waren früher stark auf die Automobilindustrie fokussiert. Heute braucht es breitere Kompetenzen, Flexibilität und Geschwindigkeit. Deshalb haben wir massiv in unsere Maschineninfrastruktur investiert – und in unsere Zukunft.

Christoph Jobst, Geschäftsführer ZTS-Zerspanungstechnik Stadler

Im Mittelpunkt der Investition stehen unter anderem zwei neue Mazak Integrex Maschinen der i-H-Serie mit automatischem Stangenlader – ausgelegt für Werkstückdurchmesser von 10 bis zu 350 Millimetern und einer Drehlänge bis 1.000 Millimeter. Die 6-Seiten-Bearbeitung in einer Aufspannung sorgt für höchste Präzision bei gleichzeitiger Zeitersparnis. Weitere Neuzugänge im Maschinenpark sind unter anderem eine Variaxis C-600, ein vertikales 5-Achs-Zentrum mit Automatisierungseinheit, sowie eine CV5-500 mit Automatisierung, ideal für kleine und komplexe Werkstücke.

Die Maschinen sind nicht nur leistungsstark, sondern auch hochautomatisiert. Dank integrierter Frässpindeln mit HSK-Aufnahme, KI-gestützter Mazak SmoothAi-Steuerung, automatischer Werkstückvermessung und intelligenter Simulationstools kann ZTS auch Sondermaterialien wie PEEK, Titan oder hochlegierte Edelstähle wirtschaftlich und zuverlässig bearbeiten – Materialien, die insbesondere in der Medizintechnik und in der Lebensmittelbranche gefragt sind.

Automatisierung bei kleinen Losgrößen

Ein klarer Wettbewerbsvorteil: „Unsere Stärke liegt neben der Fertigung von Sonderteilen vor allem in unserer zeitlichen Flexibilität. Wir können auch Eilaufträge innerhalb von 48 Stunden umsetzen – ohne Qualitätseinbußen“, betont Jobst. Möglich macht das neben der Maschinenvielfalt auch die enge Verzahnung mit anderen Betrieben in der Region: „Niederbayern ist ein Standort mit hoher Zulieferdichte. Viele Sondermaschinenbauer und Partner sitzen direkt in der Nachbarschaft – das sorgt für kurze Wege, schnelle Entscheidungen und ein starkes Netzwerk.“

Neue Branchen, neue Aufträge

Die Neuausrichtung zeigt bereits Wirkung: Jüngst konnte ZTS einen Großauftrag eines Kunden aus dem Bereich Kläranlagentechnik und Filtration gewinnen. Weitere Projekte aus der Luftfahrt- und Medizintechnik befinden sich bereits in der Anbahnung.

Trotz aller technologischen Stärke sieht sich das Unternehmen – wie viele mittelständische Betriebe – dem zunehmenden Preisdruck ausgesetzt.

Wir hören oft: ‚Woanders bekommen wir es aber günstiger‘ – aber dann gibt es keine passgenaue Nachbearbeitung, keine Garantie und keine Lösung bei Problemen. Genau dafür stehen wir: für präzise, durchdachte Komplettlösungen.

Christoph Jobst, Geschäftsführer ZTS-Zerspanungstechnik Stadler

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