Prozesssichere Kernbohrungen
125 Prozent höhere Standmenge bei halbierter Laufzeit

Von Iscar Germany GmbH 4 min Lesedauer

Ein dreischneidiges Wechselkopfbohrsystem von Iscar hat beim Schweiß-Spezialisten Demmeler die Standmenge pro Kopf im Vergleich zur vorigen Lösung um 125 Prozent erhöht und die Laufzeit um 49 Prozent gesenkt. Demmeler verbucht zudem um 35 Prozent niedrigere Werkzeugkosten sowie kurze Wechselzeiten.

Durch den Einsatz des Wechselkopfbohrers Logiq3Cham von Iscar hat Demmeler die Werkzeugkosten um 35 Prozent gesenkt.(Bild:  Iscar)
Durch den Einsatz des Wechselkopfbohrers Logiq3Cham von Iscar hat Demmeler die Werkzeugkosten um 35 Prozent gesenkt.
(Bild: Iscar)

Als Hidden Champion entwickelt und fertigt Demmeler am Standort Heimertingen wegweisende Lösungen und Produkte sowohl für die Industrie als auch für Handwerksunternehmen in den Branchen Werkzeugmaschinen, Luft- und Raumfahrt, Baumaschinen, E-Mobilität sowie erneuerbare Energien. Mit der Erfindung der 3D-Schweißtischsysteme hat Demmeler beispielsweise einen Standard im Vorrichtungsbau geschaffen und zählt hier zu den weltweit führenden Herstellern. Seit der Gründung 1961 ist das Familienunternehmen stets gewachsen. Seit 1990 ist mit Johannes Demmeler die zweite Generation im Unternehmen tätig. Seit 2001 ist er als Geschäftsführer für den Erfolg der Unternehmensgruppe mit 250 Mitarbeitern verantwortlich.

900 Tonnen Späne jährlich

Begleitet wurde das Unternehmenswachstum von mehreren Produktentwicklungen und Patenten, die zuerst nur für die eigene Fertigung hergestellt wurden. Demmeler liefert seine Produkte an Kunden weltweit. In 14 Hallen mit einer Fläche von 40.000 Quadratmetern entstehen neben dem 3D-Spannsystem, Dreh-, Neige- und Karusselldrehtische sowie 3-Achs-Manipulatoren, Werkzeugarenen und Werkzeugmaschinenkomponenten. Mit der neuesten Entwicklung, der Cobot Weld Space 4.0, einem kollaborierenden Roboter, werden wertvolle Fachkräfte beim Schweißen vor ermüdenden Routine- und Wiederholtätigkeiten entlastet. Demmeler übernimmt darüber hinaus die Lohnfertigung für große OEM-Maschinenhersteller und verarbeitet dabei eine große Menge an Stahl. „Bei uns fallen jährlich rund 900 Tonnen an Spänen an“, beschreibt Maximilian Mittelstädt, zuständig für die Prozessoptimierung und Leiter der Werkzeugbeschaffung.