Neuausrichtung Ceratizit schließt zwei deutsche Standorte

Quelle: Pressemitteilung von Ceratizit 1 min Lesedauer

Ceratizit plant sein internationales Produktionsnetzwerk neu auszurichten, um seine Wettbewerbsfähigkeit im globalen Markt für Hartmetall weiter zu stärken. In diesem Zuge werden die deutschen Standorte Besigheim und Empfingen geschlossen.

Ceratizit stellt Produktionsnetzwerk neu auf.(Bild:  Ceratizit)
Ceratizit stellt Produktionsnetzwerk neu auf.
(Bild: Ceratizit)

Vor dem Hintergrund anhaltend hohen Kostendrucks und der auf absehbare Zeit herausfordernden Auftragslage hat Ceratizit eine Optimierung des internationalen Produktionsnetzwerks beschlossen. Die Maßnahmen zielen darauf ab, Skaleneffekte, Synergien und Standortvorteile stärker zu nutzen und Redundanzen abzubauen.

Werke Besigheim und Empfingen werden geschlossen

Bedingt durch die hohe Abhängigkeit vom Automotive-Geschäft sowie den Märkten in Deutschland und Europa stehen dabei insbesondere die Standorte in Besigheim und Empfingen im Fokus. Sie kämpfen nicht nur mit der aktuell und perspektivisch schwachen Auftragslage, sondern auch mit einer international schwierigen Wettbewerbssituation. Mit Blick auf die Wettbewerbsfähigkeit der Gruppe wurde daher die Entscheidung getroffen, die Standorte Besigheim und Empfingen im Laufe des Jahres 2026 zu schließen.

Produkte werden an anderen Standorten weiter produziert

Die Fertigungskapazitäten für die betroffene Produkte werden im Rahmen des globalen Footprint-Konzepts an anderen europäischen Standorten der Gruppe aufgebaut. Damit sichert Ceratizit seine Lieferfähigkeit und wird auch künftig alle Lieferverpflichtungen an seine Kunden erfüllen.

Die Geschäftsführungen der Standorte werden sich bezüglich eines Sozialplans und Interessenausgleichs zeitnah in Verhandlungen mit der Arbeitnehmerseite begeben.

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