Aufschwungimpulse Die Jubiläums-EMO will der Industrie den Rücken stärken

Quelle: VDW 2 min Lesedauer

Deutsche Werkzeugmaschinenhersteller spielen seit Jahrzehnten in der Top Liga internationaler Produzenten, betont der EMO-Veranstalter VDW. Über ein halbes Tausend davon steht auf der Messe parat ...

Aufgemerkt! Ab dem 22. September geht es in Hannover in Sachen Metallbearbeitung auf der EMO Hannover fünf Tage lang nicht nur bei Dreh- und Fräsmaschinen wieder rund! Hier vorab nochmal ein kleiner Überblick über Ausstellerstatistiken und Fokusthemen ...(Bild:  VDW)
Aufgemerkt! Ab dem 22. September geht es in Hannover in Sachen Metallbearbeitung auf der EMO Hannover fünf Tage lang nicht nur bei Dreh- und Fräsmaschinen wieder rund! Hier vorab nochmal ein kleiner Überblick über Ausstellerstatistiken und Fokusthemen ...
(Bild: VDW)

Werkzeugmaschinen, ohne die die Metallbearbeitung nicht klappen würde, nehmen eine Schlüsselstellung in der Industrie ein, wie Dr. Markus Heering, der VDW-Geschäftsführer, anmerkt. Und zahlreiche Hersteller aus dem Maschinenbausektor gelten als Hidden Champions in ihrem Produktspektrum. Sie gestalten mit ihren Angeboten nicht zuletzt die Leistungsfähigkeit der Industrie maßgeblich mit, wie der VDW mit Blick auf die EMO Hannover 2025, die am 22. September als Jubiläumsausgabe startet, erklärt. Über 550 dieser Spezialisten zeigen dann bis zum 26. September auf der Weltleitmesse der Produktionstechnologie, ihr Können entlang der kompletten Wertschöpfungskette der Metallbearbeitung. Die deutschen Hersteller kommen laut VDW auch aus der gesamten Bundesrepublik. Am stärksten vertreten sind Baden-Württemberg (fast 200 Aussteller), Nordrhein-Westfalen und Bayern (jeweils rund 90 Beteiligte). Dann folgen Hessen (78), gesamt Ostdeutschland (35), Niedersachsen (27), Rheinland-Pfalz/Saarland (19) sowie Hamburg und Schleswig-Holstein mit sechs Playern dieser Art, wie der VDW präzisiert.

Die 50. EMO will die positive Wende in der Industrie unterstützen

Die Industrie befindet sich bekanntlich inmitten eines umfassenden Transformationsprozesses. Überall zeigen sich ähnliche Herausforderungen. Der Wettbewerb verschärft sich außerdem, die Kosten steigen, der Bedarf an nachhaltigen Produkten nimmt zu. Gleichzeitig erschwere die Alterung der Gesellschaft und damit ein stetig steigender Fachkräftemangel den Fortschritt, während die Integration neuer Technologien (wie additive Fertigung und künstliche Intelligenz) kontinuierliche Weiterbildung erfordere. Deshalb ist das Angebot der EMO-Aussteller laut Heering die Grundlage für die Rundum-Modernisierung der Industrie. Denn nach drei Jahren Rezession und einem großen Investitionsstau in Deutschland, böten die Unternehmen mit neuen Entwicklungen von Maschinen bis hin zu Prozessen jede Menge Impulse für Investitionen in Sachen moderne Fertigung. „Die EMO trägt bald dazu bei, den Investitionsstau aufzubrechen, um einen Beitrag zur Wende in der Industrie zu leisten“, so die Überzeugung von Heering. Fokussiert werden auf der 50. EMO deshalb die Aspekte Automatisierung, Nachhaltigkeit, Digitalisierung und KI (künstliche Intelligenz).

Deshalb wurden genau diese EMO-Schwerpunkte gesetzt ...

Warum diese genannten Schwerpunktthemen? Nun, die Automatisierung hilft in Zeiten des Fachkräftemangels der Produktionswelt mit Blick auf eine Rund-um-die-Uhr-Fertigung, sieben Tage in der Woche und 52 Wochen im Jahr, wie die EMO-Macher erklären. Roboter sind dafür ein Schlüsselfaktor. Die Automatisierung gilt derzeit als der wichtigste Innovationstreiber. Die Digitalisierung nebst KI unterstützen dabei die Automatisierung. Erstere hilft dabei, die Flut an Daten zu strukturieren und Letztere wirkt sich auf alle Unternehmensbereiche positiv aus – Personalentwicklung, Marketing, Software und nicht zuletzt auf die Bauteilproduktion. Durch KI werden Systeme effizienter und Prozesse nachhaltiger. Und die Nachhaltigkeit zahlt auf Energie- und Materialeffizienz ein. Sie ist auch ein Enabler für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft, um auch so Ressourcen zu schonen.

Und wer sich etwas überfordert fühlt, der kann gerne eine der Guided Tours genießen, wie der VDW abschließend empfiehlt.

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