Bewegende Innovationen

Die EMO 2025 spiegelt die Zukunft des Automobilbaus

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Passende Automatisierung erleichtert das Geschäft enorm

Die EMO Hannover 2025 greift deshalb derartige Trends auf – etwa durch eine breite Palette an Automatisierungsmöglichkeiten, die sich sukzessive und auch in Verbindung mit Bestandsmaschinen umsetzen lassen. Das Spektrum reicht von einfachen Palettenwechslern und Handlingsystemen bis zu Roboter und autonomen Fabriken, mit selbstfahrender Intralogistik. Dabei lassen sich Nebenprozesse (Reinigen, Beschriften und Messen) leicht integrieren. Auf dem Gemeinschaftsstand Cobot Area beispielsweise geht es deshalb um kollaborative Roboter und ihre Einsatzmöglichkeiten. Um Maschinenbediener zu unterstützen und zu entlasten, werden dazu Assistenzsysteme vorgestellt, bei denen auch künstliche Intelligenz zum Einsatz kommen kann. KI-Tools lassen sich außerdem für Predictive Maintenance und adaptive Prozessführung einsetzen. Der Gemeinschaftsstand AI + Digitalization Area bietet Interessierten aus der Fahrzeugindustrie etwa die Möglichkeit, sich anhand von „Best Practice“-Beispielen darüber entsprechend zu informieren.

Maschineninvestitionen zahlen sich erstaunlich schnell aus

Die Automobilindustrie diskutiert auch intensiv darüber, wie sich Energiebedarf und Materialverbrauch in der Produktion reduzieren lassen. Das zeigte in diesem Jahr bereits der Mobility Innovation Summit des VDA (Verband der Automobilindustrie) in Berlin. Und Investitionen in neue Maschinen zahlen sich nach Einschätzung des VDW bereits mit einer Energieeinsparung um 25 Prozent aus. Doch ließen sich auch weitere Stellschrauben identifizieren, um Produktionsprozesse effizienter zu gestalten und CO2-Emissionen zu reduzieren. Die Sustainability Area auf der EMO 2025 gilt in dieser Hinsicht als Treffpunkt, um moderne Ideen für die nachhaltigere Produktion zu entdecken. Materialeffizienz spielt dabei eine große Rolle. Mit neuen Simulationsmethoden in der Komponentenentwicklung und innovativen Produktionsverfahren könnten Bauteile etwa noch belastbarer und langlebiger ausgelegt werden.

Das Fahrzeugrecycling beginnt schon bei der Entwicklung

Und die möglichste komplette Recycelbarkeit von Fahrzeugen ist außerdem sicherzustellen. Das spätere Recycling muss deshalb bereits bei der Entwicklung neuer Fahrzeugkomponenten mitgedacht werden. Derzeit sind etwa 85 Prozent eines Fahrzeugs recycelbar, wie der VDA berichtet. Etwa ein Drittel eines neuen Fahrzeugs bestehe bereits aus Sekundärmaterial. Um diese Quoten weiter zu erhöhen, muss eine funktionierende Kreislaufwirtschaft angestoßen werden, in der alle Beteiligten eng zusammenarbeiten und auch ihre Daten austauschen. Dabei gehe es um Produktions- und Materiallieferketten für mehrere Tausend Komponenten, die in jedem Fahrzeug steckten. Speziell im Hinblick auf die Elektromobilität sei es wichtig, Batterien wiederzuverwenden. Dabei könnten etwa Lithium, Nickel und Kobalt für neue Batterien zurückgewonnen werden. Beispiele auf der Messe belegen laut VDW dann, wie wichtig eine enge Zusammenarbeit von Entwicklung, Produktion und Fahrzeugbau ist. Die EMO Hannover 2025 sei deshalb die beste Plattform, um technologie- und unternehmensübergreifend ins Gespräch zu kommen.

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