Rekordhoch US-Triebwerksbauer GE Aerospace im Steigflug

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Trotz Lieferverzögerungen erzielte der US-Triebwerksbauer GE Aerospace Rekordergebnisse und setzt für 2026 auf mehr Gewinn – doch die Börse reagiert verhalten.

Die Lieferungen im Verteidigungsbereich stiegen im Gesamtjahr um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.(Bild: ©  Andreas Schneider - stock.adobe.com)
Die Lieferungen im Verteidigungsbereich stiegen im Gesamtjahr um 30 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
(Bild: © Andreas Schneider - stock.adobe.com)

Der Triebwerkshersteller GE Aerospace nimmt sich nach überraschend guten Jahreszahlen mehr Gewinn für 2026 vor. Das um Sonderposten bereinigte Ergebnis je Aktie soll auf 7,10 bis 7,40 US-Dollar steigen, wie der US-Konzern am Donnerstag in Cincinnati mitteilte. Im vergangenen Jahr lieferte GE trotz Verzögerungen so viele Triebwerke für die Mittelstreckenjet-Reihen Airbus A320neo und Boeing 737 Max aus wie nie zuvor.

Der Gewinnausblick auf 2026 reichte nach dem Kursanstieg von 85 Prozent im letzten Jahr aber nicht mehr aus, die Anleger zu begeistern, hieß es am Markt. Zuletzt sackten die Aktien um sechs Prozent ab.

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Im abgelaufenen Jahr wuchs der Umsatz des Konzerns um 18 Prozent auf 45,9 Milliarden Dollar (39,2 Mrd Euro). Der Überschuss sprang um 31 Prozent auf 10 Milliarden Dollar in die Höhe. Der bereinigte Gewinn je Aktie (EPS) legte sogar um 38 Prozent auf 6,37 Dollar zu und übertraf die durchschnittlichen Erwartungen von Analysten.

Auch die Pläne für 2026 übertrafen die Erwartungen: Analysten hatten beim bereinigten Gewinn je Aktie nur einen Wert am unteren Ende der Spanne erwartet, die sich Konzernchef Larry Culp nun selbst gesetzt hat.

GE Aerospace entwickelt und fertigt Turbinen für Passagier- und Frachtflugzeuge von Airbus und Boeing. Bei den Leap-Triebwerken für die vielgefragten Mittelstreckenjets arbeitet der US-Konzern im Gemeinschaftsunternehmen CFM mit dem französischen Triebwerkshersteller Safran zusammen.

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