Bald in US-Besitz? Stahlhändler Klöckner bestätigt Übernahmegespräche

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Der Stahlhändler Klöckner könnte, wie jetzt durchgesickert ist, bald vom US-Konzern Worthington Steel übernommen werden ...

Der deutsche Stahlhändler Klöckner führt offensichtlich erste Gespräche zu einer möglichen Übernahme. Interesse hat wohl das US-amerikanische Unternehmen Worthington Steel bekundet ...(Bild:  Klöckner)
Der deutsche Stahlhändler Klöckner führt offensichtlich erste Gespräche zu einer möglichen Übernahme. Interesse hat wohl das US-amerikanische Unternehmen Worthington Steel bekundet ...
(Bild: Klöckner)

Klöckner & Co wurde 1906 in Duisburg gegründet und beschäftigte zuletzt knapp 6.600 Mitarbeiter. Der Düsseldorfer Konzern Klöckner bestätigte nun am Wochenende, dass es Verhandlungen zu einem möglichen Übernahmeangebot für alle Aktien mit Worthington Steel gibt. Das US-Unternehmen prüfe derzeit die Bücher des deutschen Stahlhändlers. Es sei derzeit aber auch noch völlig offen, ob – oder unter welchen Bedingungen – ein Übernahmeangebot abgegeben werde.

Wert von Klöckner um über die Hälfte gesunken

In 2024 hatte Klöckner einen Umsatz von rund 6,6 Milliarden Euro erreicht und schnitt damit trotz eines höheren Absatzes wegen der sinkenden Stahlpreise etwas schlechter ab als 2023. Der Kurs der Aktie legte seit Ende 2024 aber um etwas über ein Drittel zu. So konnte immerhin das Minus der vergangenen Jahre verringert werden. Im Vergleich zum Mehrjahreshoch von 13,50 Euro im März 2022 sank der Wert des Unternehmens aber um über 50 Prozent (auf nur noch rund 600 Millionen Euro). Die Marktkapitalisierung von Worthington Steel lag zuletzt bei 1,8 Milliarden Dollar oder umgerechnet knapp 1,6 Milliarden Euro. Für 2025 rechnet Klöckner aber mit einem leichten Plus bei Absatz und Umsatz, sowie mit einem deutlich höheren operativen Gewinn.

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