Automatisierung von Bearbeitungszentren
Flexibilität und Effizienz in der Kleinserienfertigung

Ein Gastbeitrag von Heiko Röhrig 6 min Lesedauer

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EGS Automation sorgte bei David Dorfmüller Söhne mit einer effizienten Automatisierung dafür, dass eine neue Maschine die dreifache Laufzeit erreicht, verglichen mit manueller Beladung.

Größere und schwere Teile werden auf Paletten in verstellbaren Aufnahmen über das Europlex Palettiersystem zugeführt.(Bild:  EGS Automation)
Größere und schwere Teile werden auf Paletten in verstellbaren Aufnahmen über das Europlex Palettiersystem zugeführt.
(Bild: EGS Automation)

Die wettbewerbsfähige, zerspanende Herstellung von Sonderteilen in kleinen bis mittleren Serien ist eine Aufgabenstellung, die viele KMU herausfordert. Dabei geht es darum, einen modernen Maschinenpark so flexibel wie möglich aufzustellen und auszulasten. Ein wesentlicher Aspekt dabei ist die Prozessautomatisierung, die zur Qualitätssicherung und zur Maschinenauslastung wesentlich beiträgt, sowie eine Antwort auf den Fachkräftemangel sein kann. Ein gutes Beispiel dafür bietet die Firma David Dorfmüller Söhne GmbH &Co.KG in Remscheid.

Verbindungselemente bezeichnet man bei Dorfmüller als Kernkompetenz, hergestellt werden Muttern, Bolzen, Scheiben und Zeichnungsteile in großen Abmessungen für alle relevanten Branchen. Dazu gehören Schiffsbau, Windkraft, Eisenbahn sowie der Getriebebau und Energiesektor. Etwas konkreter bedeutet das: Muttern in Größen bis M200, zugehörige Scheiben sowie Sonderschrauben bis zu 2 Meter Länge, sowie Sonderteile bis 800 Millimeter Durchmesser aus unterschiedlichen Stählen und in unterschiedlichsten Formen. Bis ins Jahr 1884 geht die Geschichte des Unternehmens zurück, das heute 60 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beschäftigt.