Sonderwerkzeuge
Scheibenfräser reduziert Bearbeitungszeit um 60 Prozent

Quelle: Pressemitteilung 5 min Lesedauer

Für eine wirtschaftliche Fertigung setzt Bremsenhersteller Knott aus Eggstätt nicht nur auf Automatisierung, sondern auch auf seine Belegschaft. Eine Anregung aus dem Team führte zu einem Scheibenfräser, der die Prozesszeiten bei der Fertigung von Bauteilen erheblich reduziert.

Zur Bearbeitung des Bremsscheiben-Durchgangs an einem hydraulischen Bremssattel hat Ingersoll für Knott einen passenden Scheibenfräser entwickelt.(Bild:  Ingersoll)
Zur Bearbeitung des Bremsscheiben-Durchgangs an einem hydraulischen Bremssattel hat Ingersoll für Knott einen passenden Scheibenfräser entwickelt.
(Bild: Ingersoll)

Das Unternehmen wurde 1937 von Valentin Knott als Zulieferer für Getriebe gegründet und erlebte nach dem Krieg einen starken Aufschwung durch die hohe Nachfrage der Landwirtschaft nach Achsen und Bremsen. Mit Weltfirmen wie Claas und der Agco Gruppe gehören nach wie vor große Unternehmen aus diesem Bereich zum Kundenkreis der Knott GmbH. Inzwischen bedient der Hersteller aber auch eine Reihe weiterer Branchen. Außer in Landmaschinen werden Komponenten von Knott heute auch in Baumaschinen, Bergbau, Radladern, Schwertransportern, Militärfahrzeugen, Flugfeldfahrzeugen, Kommunalfahrzeugen, Flurförderzeugen oder Schienenfahrzeugen eingesetzt.

Aktuell ist Knott weltweit an 18 Standorten vertreten und beschäftigt insgesamt rund 2500 Mitarbeiter. Die beiden deutschen Standorte befinden sich in Regenstauf und Eggstätt in Bayern. Knott Regenstauf entwickelt, fertigt und liefert sämtliche Teile, die man für einen langlebigen und sicheren Trailer braucht. Vom Fahrgestell über die Achsen bis zu Anbauteilen und Zubehör liefert der Hersteller alles, was Pferdeanhänger, Bootsanhänger, Wohnanhänger und klassische Transportanhänger benötigen.