Ratgeber Von der Standardkomponente zur maßgeschneiderten Vorrichtung
Komplexe Zerspanung fordert flexible Spanntechnik, bei der Standards oft versagen. Gefragt sind tiefes Prozesswissen und starke Beratung für maßgeschneiderte Vorrichtungen, die sinkende Losgrößen perfekt meistern.
„Wir erhalten schon seit längerem immer häufiger Anfragen nach umfangreichen Lösungen, die weit über ein einzelnes Spannprodukt hinausgehen“, berichtet Chris Vogel, Leiter Key Account Projekte International bei der Andreas Maier GmbH & Co. KG (AMF). „Vor allem durch ständig sinkende Losgrößen und gleichzeitig größerer Teilevielfalt ist mehr Flexibilität gefordert, als ein einzelnes Spannelement alleine leisten kann“, ergänzt Projektleiter Thomas Kirchner aus dem Fellbacher Traditionsunternehmen. Da sind dann Zuhören, Prozessverständnis und Beratungskompetenz gefragt. Die wichtigste Voraussetzung dabei sei, dass ein beratender Anbieter technologieoffen denkt und berät.
Wenn die Stunde der individuellen Projektlöser schlägt
Nun mag man Anbietern durchaus redliche Absichten einräumen. Wirklich technologieoffen beraten kann jedoch wahrscheinlich nur ein Unternehmen, das auch über die gesamte Bandbreite der Spanntechnik verfügt. Da sollten dann also durchaus mechanische, pneumatische und hydraulische Spannelemente zum Portfolio gehören, ebenso wie Nullpunkt-Spanntechnik, Magnet- und Vakuumtechnik sowie Schnellspanner. Und genau dann, wenn die Standardware das Problem nicht lösen kann, schlägt die Stunde der individuellen Projektlöser. Die Zahl an Anbietern, die das können, ist allerdings klein und die Branche meist sehr verschwiegen.
Melden Sie sich an oder registrieren Sie sich und lesen Sie weiter
Um diesen Artikel vollständig lesen zu können, müssen Sie registriert sein. Die kostenlose Registrierung bietet Ihnen Zugang zu exklusiven Fachinformationen.
Sie haben bereits ein Konto? Hier einloggen