Mikrofräser in der Dentaltechnik
Zahnersatz verlangt regelmäßig nach neuen Frässtrategien

Ein Gastbeitrag von Michael Hobohm 7 min Lesedauer

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ZM Solutions AG hat sich auf die Implementierung und Optimierung digitaler Workflows in Dentallaboren spezialisiert. Zugleich gehören u. a. der 3D-Druck und das Fräsen von Prothesen und Zahnersätzen zum Portfolio. Gefräst wird mit Mikrowerkzeugen von OSG.

Etabliert sind in der Fertigung von ZM Solutions AG bereits die Fräser WXS-CRE für das Schruppen und WXL-LN-EBD für das Semischlichten und Schlichten. Die Arbeit mit DG-LN-EBD-Fräsern in Zirkonoxid und den LN-EBO-Sonderfräsern in PMMA ist derzeit in der Testphase.(Bild:  OSG)
Etabliert sind in der Fertigung von ZM Solutions AG bereits die Fräser WXS-CRE für das Schruppen und WXL-LN-EBD für das Semischlichten und Schlichten. Die Arbeit mit DG-LN-EBD-Fräsern in Zirkonoxid und den LN-EBO-Sonderfräsern in PMMA ist derzeit in der Testphase.
(Bild: OSG)

Die Dentallabore in der Schweiz befinden sich aktuell in einem tiefgreifenden Wandel. Angesichts neuer Technologien, einer verschärften Wettbewerbssituation und eines die Branche bestimmenden Nachwuchsproblems, ergibt sich die Frage, mit welchen Weichenstellungen die Wirtschaftlichkeit erhöht und die Zukunftsfähigkeit der Labore gesichert werden können. Analysen haben gezeigt, dass dienstleistungsorientierte Arbeitsweisen und der Einsatz digitaler Technologien der Schlüssel zum Erfolg sind. Im Kielwasser der Digitalisierung erlangen dabei die individuelle Betreuung und Beratung eine entscheidende Bedeutung. Zugleich erlangen Qualität, Termintreue, Flexibilität und Zuverlässigkeit einen nochmals höheren Stellenwert. Der Wandel vom reinen Produkt- zum Dienstleistungsanbieter geht dabei oft mit einem erweiterten Leistungsangebot einher.

„Die Digitalisierung des Arbeitsalltages nimmt aber nicht nur zu, sie wird auch immer komplexer“, schätzt Georg Orosz, Geschäftsführer von ZM Solutions AG, ein. „Zwar werden die Softwaresysteme einfacher in der Anwendung, sie decken aber auch mehr Funktionalitäten ab. Um sich das nötige Wissen anzueignen, braucht der Nutzer Schulung.“ Zumal sich auch die Hardware rasant weiterentwickelt. Zwar sind die grundlegenden Aufgaben des Zahntechnikers über die Jahre gleich geblieben: Er stellt den individuellen Zahnersatz her. Mit der älter werdenden Bevölkerung und der Digitalisierung kommen jedoch neue Aspekte hinzu.