Hightech in der Zelle Neue ABB-Roboterzelle schleift und poliert automatisch

Quelle: ABB Robotics 3 min Lesedauer

ABB Robotics hat seine erste vollautomatisierte Schleif- und Polierzelle auf den Markt gebracht – die „OnmiVance“ Collaborative Surface Finishing Cell.

ABB Robotics informiert, dass man einmal mehr den Anwendern zugehört hat. So kann man nun in eine neue Roboterzelle investieren, die auch für KMU erschwinglich ist und die das aufwändige Schleifen und Polieren automatisch besorgen kann.(Bild:  ABB)
ABB Robotics informiert, dass man einmal mehr den Anwendern zugehört hat. So kann man nun in eine neue Roboterzelle investieren, die auch für KMU erschwinglich ist und die das aufwändige Schleifen und Polieren automatisch besorgen kann.
(Bild: ABB)

Die neue „OnmiVance“ Collaborative Surface Finishing Cell von ABB Robotics bietet laut Hersteller insbesondere klein- und mittelständischen Unternehmen die Möglichkeit, wichtige Kernaufgaben in der Oberflächenbearbeitung zu automatisieren, wie etwa das Schleifen und sonst zeitaufwändige Polieren. Der Grund für diese Entwicklung sei, dass immer mehr Unternehmen sich wünschten, die oben genannten Bearbeitungsprozesse automatisieren zu können. Und viele kleinere Betriebe verfügen leider über kein eigenes Robotik-Know-how, obwohl sie stets perfekte Qualität liefern müssen. Die „OmniVace“-Zelle soll demnach eine bisher bestehende, schmerzliche Lücke in der Oberflächenbearbeitung schließen. Nicht zuletzt auch, weil viele Unternehmen laut ABB auch zögern, in komplexe, maßgeschneiderte Automatisierungssysteme zu investieren. Gleichzeitig fehle es gängigen Standardmaschinen häufig an der erforderlichen Flexibilität und Leistungsfähigkeit. Mit der „OnmiVance“ Collaborative Surface Finishing Cell will ABB Robotics nun also die Industrierobotik als einfach zu bedienende, kosteneffiziente und skalierbare Alternative etablieren.

Ein ABB-Cobot hilft gegen Fachkräftemangel

Die Oberflächenbearbeitung stellt außerdem einen entscheidenden Fertigungsschritt in praktisch jeder Branche dar, wie ABB dazu anmerkt. Doch komplexere Produktionsanforderungen sowie ein Mangel an Fachkräften setzten den Betrieben gleich doppelt zu. Laut Schätzungen von Deloitte und dem Manufacturing Institute werden bis zum Jahr 2033 deshalb etwa 1,9 Millionen Stellen in der Fertigungsindustrie unbesetzt bleiben. Die kollaborative Bearbeitungszelle von ABB Robotics schließt aber ja nun als schlüsselfertiges System die Lücke zwischen maßgeschneiderter Automatisierung und Standardeinstiegsanlagen. Darin arbeitet, wie man weiter erfährt, ein kollaborativer „GoFa“-Roboter zum Einsatz, der eine hochwertige und präzise Oberflächenbearbeitung erreicht, was ganz ohne tiefgreifendes Roboterfachwissen klappt, wie ABB verspricht.

Das ist die neue „OmniVance“ Collaborative Surface Finishing Cell von ABB Robotics. Ein „GoFa“-Cobot schleift und poliert darin automatisch, perfekter und schneller als der Mensch es könnte. Nicht zu verachtende Aspekte, mit Blick auf den Fachkräftemangel.(Bild:  ABB)
Das ist die neue „OmniVance“ Collaborative Surface Finishing Cell von ABB Robotics. Ein „GoFa“-Cobot schleift und poliert darin automatisch, perfekter und schneller als der Mensch es könnte. Nicht zu verachtende Aspekte, mit Blick auf den Fachkräftemangel.
(Bild: ABB)

Flexible und nachrüstbare Roboterschleif- und -polierzelle

Die Zelle wird im Übrigen als betriebsfertige „Plug & Play“-Anlage geliefert – einschließlich Cobot und sämtlicher Sicherheitskomponenten, sagt ABB. Sie ist vollständig CE-zertifiziert und erfordert keine zusätzlichen technischen Anpassungen, um in Betrieb zu gehen respektive die Produktion zu starten, heißt es weiter. Die Cobot-Zelle sei auch besonders anpassungsfähig. Denn neue Werkzeuge und Zubehörteile ließen sich einfach nachrüsten, was punkte, wenn viele Produktvarianten gefertigt werden müssten. Wegen der Automatisierung repetitiver Schleif- und Polieraufgaben steigert die Zelle folglich auch den Teiledurchsatz. Sie reduziere außerdem den Ausschuss sowie Zeitaufwand und Kosten, die durch Nacharbeit entstünden. Die integrierte Staubabsaugung schont Mensch und Umwelt und verbessert gleichzeitig die Qualität der Endprodukte, heißt es weiter. Hinzu kommt, dass Fachkräfte entlastet werden und sich so auf höherwertige Tätigkeiten konzentrieren können.

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