Automatisierte Komplettbearbeitung
Volle Flexibilität ab Losgröße 1 durch smarte Werkstückautomation

Ein Gastbeitrag von Michael Hobohm 5 min Lesedauer

Anbieter zum Thema

Kleinserien-Hersteller fertigen jetzt rund um die Uhr wirtschaftlich. Eine neue Generation der Werkstückautomation macht die 6-Seiten-Komplettbearbeitung vollautomatisch möglich und entlastet KMU im Fachkräftemangel.

Mit der Fräsmaschinenautomation „R-C2“ von Gressel lassen sich alle sechs Seiten eines Bauteils mannlos in einem Durchgang bearbeiten.(Bild:  Spinner automation)
Mit der Fräsmaschinenautomation „R-C2“ von Gressel lassen sich alle sechs Seiten eines Bauteils mannlos in einem Durchgang bearbeiten.
(Bild: Spinner automation)

In Deutschland gibt es rund 2.300 kleine und mittelständische Unternehmen, deren Kerngeschäft in der Zerspanung liegt. Rechnet man artverwandte Betriebe der Metallbearbeitung hinzu, lässt sich von etwa 5.000 überwiegend Mittelständlern ausgehen. In der Schweiz, für die es dazu keine offizielle Statistik gibt, sind es wohl 1.900, in Österreich bis zu 1.200 Unternehmen.

So verschieden diese Betriebe auch sein mögen, die maßgeblichen Entwicklungen, auf die sie sich heute konzentrieren müssen, sind oft gleich: Automatisierung, Digitalisierung, Ressourceneffizienz. Dabei liegt der Fokus bei der Automatisierung auf intelligenten, flexiblen, schrittweise skalierbaren Lösungen. Und das mit den bekannten Zielen: Maschinennutzung über die Kernarbeitszeit hinaus, Wettbewerbsfähigkeit auch international, Entschärfung des Fachkräftemangels. Nicht selten verschiebt sich hierbei das Augenmerk von den reinen Stückkosten hin zu Flexibilität und zur Entlastung der Mitarbeiter.