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Der VDWF fordert die Rettung des Werkzeug- und Formenbaus

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Während Deutschland zögert, wird in China investiert

Für die deutschen Werkzeug- und Formenbauer stellten insbesondere hoch subventionierte Anbieter aus China eine ernsthafte Bedrohung dar. In China hat man offensichtlich die wichtige strategische Schlüsselrolle der Branche längst erkannt und massive Fördermaßnahmen eingeleitet. Deutschland und Europa liefen deshalb Gefahr, abgehängt zu werden. Die kritische Lage zeige sich am drastischen Rückgang des Produktionsvolumens in den vergangenen Jahren und an sich häufenden Insolvenzmeldungen. Doch das sind laut VDWF nur zwei von vielen Alarmsignalen, welche die existenzielle Bedrohung des Werkzeug- und Formenbaus erkennen lassen. Zu den konkreten Forderungen des Verbands gehören die Durchsetzung fairer Wettbewerbsbedingungen, mehr finanzielle Entlastungen, umfassendere Fördermaßnahmen, der Schutz geistigen Eigentums und die stärkere Förderung von Aus- und Weiterbildungsmaßnahmen, weil es bei diesen Aspekten eben hapert.

Der Werkzeug- und Formenbau ist für Europa (noch) da ...

Das Schreiben will dabei mehr als deutlich machen, dass, wenn der Werkzeug- und Formenbau zerstört ist, Deutschlands und Europas industrielles Fundament zusammenbricht – mit gravierenden Folgen für Produktion, Innovation und Arbeitsplätze. Der Verband wünscht sich deshalb einen konstruktiven Dialog mit der Politik, um gemeinsam tragfähige Abhilfemaßnahmen zu entwickeln. „Ohne gezielte politische Unterstützung und faire Wettbewerbsbedingungen riskieren wir den Verlust unserer industriellen Basis und damit Hunderttausende Arbeitsplätze“, fasst der VDWF-Präsident Prof. Thomas Seul die prekäre Lage zusammen. Man steht bereit für Innovation, für Qualität und für Europa, heißt es im Brief. Ausdrücklich seien nicht nur VDWF-Mitglieder, sondern alle interessierten Unternehmen eingeladen, die Petition zu unterstützen und die darin formulierten Forderungen mitzutragen.

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