Medizintechnik
Präzision im Mikrometerbereich für die Champions League der Fertigung

Ein Gastbeitrag von Wolfgang Würtz 5 min Lesedauer

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HPTec begegnet den Anforderungen der Medizintechnik mit innovativen Werkzeuglösungen für Implantate und Instrumente. Praxisbeispiele verdeutlichen die Vorteile der Fertigungsmethoden im Detail.

Durch ein eigens entwickeltes Sonderwerkzeug zur Fertigung eines Maulteils hat sich die Standzeit um das Dreifache erhöht. (Bild:  HPTec GmbH)
Durch ein eigens entwickeltes Sonderwerkzeug zur Fertigung eines Maulteils hat sich die Standzeit um das Dreifache erhöht.
(Bild: HPTec GmbH)

Ob Implantate, Prothesen oder chirurgische Instrumente – die Herstellung von Medizinprodukten zählt zweifellos zur Champions League der verarbeitenden Industrie. Auch in ihren fertigungstechnischen Ansprüchen: So ist generell eine sehr hohe Präzision im Mikrometerbereich oder sogar noch darunter gefragt.

Die entsprechenden Normen und Richtlinien definieren die Vorgaben im Detail. Chirurgische Instrumente zum Beispiel erfüllen die geforderten Standards bei Schneidleistung und Sterilität bei einer mittleren Rauheit (Ra) von etwa 0,1 Mikrometern. Noch glatter muss die Oberfläche eines Hüftimplantats an der Außenseite (zum Gelenk hin) sein – wo es um Ra-Werte im Bereich von 0,05 Mikrometern geht. Auf der Innenseite muss die Oberfläche hingegen um wenige Mikrometer rauer ausgeführt sein, damit das Implantat optimal in den Knochen einwachsen kann.