Medizintechnik
Prozesssicheres Nutstoßen senkt Werkzeugkosten bei der Endoskop-Fertigung

Ein Gastbeitrag von Nico Sauermann 4 min Lesedauer

Schmale Nuten, lange Standzeit und ein günstiger Preis. Horn zeigt wie Nutstoßen in kleinen Durchmessern wirtschaftlich gelingt. Der Lohnfertiger Öschger testete das neue System an einem Endoskop-Bauteil mit Erfolg.

Ein großer Vorteil des neuen Systems ist zum einen die Stabilität des Haltersystems und zum anderen die Innere Kühlmittelzufuhr direkt an die Wirkzone.(Bild:  Horn/Sauermann)
Ein großer Vorteil des neuen Systems ist zum einen die Stabilität des Haltersystems und zum anderen die Innere Kühlmittelzufuhr direkt an die Wirkzone.
(Bild: Horn/Sauermann)

Medizinische Endoskope sind zentrale Systeme der modernen Medizintechnik und dienen der minimalinvasiven Diagnostik sowie Therapie in zahlreichen medizinischen Fachdisziplinen. Sie ermöglichen die optische Darstellung von Körperhöhlen und Organen in Echtzeit und tragen maßgeblich zur Reduktion chirurgischer Traumata, kürzeren Erholungszeiten und erhöhter Patientensicherheit bei.

Technisch bestehen Endoskope aus präzisen optischen Komponenten, Beleuchtungseinheiten, mechanischen Strukturen sowie zunehmend digitalen Bildsensoren, die hochauflösende Bilddaten liefern.