Taschen-Tauchfräsen Schnelles Eintauchen mit Winkeln bis zu 45 Grad

Quelle: Pressemitteilung 3 min Lesedauer

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Die VHM-Fräser der OptiMill-HPC-Pocket Produktfamilie von Mapal stehen für Präzision und Effizienz beim Taschenfräsen. Im April 2026 hat Mapal mehrere Z4 Längenvarianten neu ins Portfolio aufgenommen.

Mit neuen, vierschneidigen Varianten für die Stahl-, Guss- und Aluminiumbearbeitung erweitert Mapal das Portfolio des vielseitig einsetzbaren OptiMill-HPC-Pocket um besonders leistungsfähige Ausführungen. (Bild:  Mapal)
Mit neuen, vierschneidigen Varianten für die Stahl-, Guss- und Aluminiumbearbeitung erweitert Mapal das Portfolio des vielseitig einsetzbaren OptiMill-HPC-Pocket um besonders leistungsfähige Ausführungen.
(Bild: Mapal)

Die VHM-Fräser der OptiMill-HPC-Pocket Produktfamilie stehen für lange Standzeiten und hohe Prozesssicherheit. Dafür sorgen eine spezielle Schneidkantenpräparation und verschleißfeste Hochleistungsbeschichtungen. Große Spanräume sorgen für einen schnellen und zuverlässigen Abtransport der Späne, selbst bei hohen Zerspanvolumina. Auch die innovative Werkzeuggeometrie trägt dazu bei, indem sie Spänestau verhindert und eine ruhige Bearbeitung mit sehr guten Oberflächenqualitäten ermöglicht. Die patentierte Tauchstirn mit innovativer Ausspitzung und integrierter Bohrspitze eröffnet ein breites Anwendungsfeld für den OptiMill-HPC-Pocket wie das Taschenfräsen, Nutfräsen, Stechen, Helixfräsen und schnelles Eintauchen mit Winkeln von bis zu 45° und sehr hohen Vorschüben.

So kurz wie möglich, so lang wie nötig

Mit der dreischneidigen Variante des OptiMill-Uni-HPC-Pocket für die Bearbeitung von Stahl und Guss ist Mapal bereits seit zehn Jahren am Markt erfolgreich. Die neue, vierschneidige Variante ermöglicht Dank der zusätzlichen Schneide nun höhere Bearbeitungsgeschwindigkeiten. Mapal kombiniert damit seine bewährte Pocket-Technologie mit den Erfahrungen des trochoidalen Fräsens, um auch tiefe Kavitäten schnell bearbeiten zu können.

Während Z3 bislang schon in drei verschiedenen Längen verfügbar ist, legt Mapal nun nach und bietet jetzt auch den Vierschneider Längenvarianten „kurz“, „lang“ und „überlang“ an. Gemäß dem Grundsatz „so kurz wie möglich, so lang wie nötig“ sind Kunden damit in der Lage, die für ihre Anwendung optimale Werkzeuglänge zu wählen. Mit kürzeren Schneiden und entsprechend niedrigerem Hartmetalleinsatz sind Einsparungen möglich, die sich vor allem bei hohen Stückzahlen in der Serienfertigung bemerkbar machen. Für kurze Varianten spricht auch der Umstand, dass mit ihnen eine schnellere Umfangsbearbeitung möglich ist.

Branchentreff am 3. Dezember 2026

Für die Taktgeber hinter dem Aerospace-Boom

Anwendertreff Zerspanung

Im Rahmen der Veranstaltung werden praxisnahe Fallstudien vorgestellt, in denen Unternehmen und Experten innovative Ansätze diskutieren. Den Teilnehmenden wird es ermöglicht, praxisrelevante Fertigungsstrategien zu reflektieren und in den Dialog mit Experten und Anwendern zu treten – mit dem Ziel, die eigenen Produktionsprozesse kontinuierlich zu verbessern und an den aktuellen Stand der Branche anzupassen.

Ob Z3 oder Z4 die bessere Wahl ist, hängt vom jeweiligen Einsatz ab. Für Anwendungen, bei denen der Fokus auf der Stirnbearbeitung liegt, empfiehlt Mapal den Dreischneider. Seine stabiler ausgeführte Stirngeometrie ist unter anderem dann von Vorteil, wenn oft mit dem Fräser ins Material eingetaucht werden soll. Der Vierschneider spielt seine Stärken bei der Umfangsbearbeitung aus. Mit der vierten Schneide ist das Werkzeug nicht nur schneller, sondern kommt auch auf längere Standzeiten.

Mehr Reichweite in Aluminium: Neue Längenvarianten für den Vierschneider

Der OptiMill-Alu-HPC-Pocket ist die entsprechende Produktlinie für die Bearbeitung von Aluminium. Auch hier hat Mapal das Portfolio erweitert und bietet die vierschneidige Variante jetzt auch in den Varianten „lang“ und „überlang“ an. Damit kommt der Werkzeughersteller den Marktanforderungen nach, in Aluminium deutlich schneller und mit mehr Volumen arbeiten zu können.

Allrounder spart Werkzeuge ein und optimiert den Hartmetalleinsatz

Die Fräser sind standardmäßig im Durchmesserbereich von 3,80 bis 20,00 Millimeter mit Schaftform HB verfügbar, spezielle Radien und Schaftform HA können konfiguriert werden. Mapal bietet auch Werkzeugsets an. Für höchste Prozessstabilität wird als Werkzeugaufnahme das MillChuck HB empfohlen.

Mit seiner nun vervollständigten Produktfamilie adressiert Mapal beim OptiMill-Uni-HPC-Pocket in erster Linie den allgemeinen Maschinenbau sowie den Formen- und Gesenkbau, mit den Aluminiumvarianten auch den Bereich Aerospace. In der Anwendung ist der OptiMill-HPC-Pocket ein absoluter Allrounder und ermöglicht es, zwei bis drei andere Werkzeuge einzusparen. Das reduziert Werkzeugwechsel und erhöht dadurch die Produktivität. Die robuste Geometrie liefert konstante Ergebnisse ohne Schwankungen und ermöglicht mit Prozessstabilität den sicheren Einsatz in automatisierten Fertigungen auch bei suboptimalen Bearbeitungsbedingungen. Die erweiterten Längenoptionen zahlen auf die Wirtschaftlichkeit und Ressourceneffizienz ein: Anwender können für jede Anwendung die passende Auskraglänge wählen – so kurz wie möglich, so lang wie nötig. Damit sinkt der Hartmetalleinsatz dort, wo Schneidenlänge nicht gebraucht wird, und gleichzeitig steigen Steifigkeit und Prozessstabilität gegenüber einem Universalfräser, der alle Fälle abdecken muss.

Unterm Strich zahlt die vervollständigte OptiMill-HPC-Pocket Produktfamilie von Mapal doppelt auf die Wirtschaftlichkeit ein: weniger Werkzeuge im Einsatz und – dank bedarfsgerechter Längenwahl – ein optimierter Hartmetalleinsatz. Das senkt Kosten und erhöht zugleich die Prozessstabilität. Genau diese Kombination macht den OptiMill HPC Pocket zur attraktiven Lösung für Serien- wie auch flexible Fertigungen.

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