Komplettbearbeitung
Wie Lohnfertiger Marge und Zeit zurückholen

Ein Gastbeitrag von Sascha Dietze 6 min Lesedauer

Das Auslagern von Verzahnungen kostet Lohnfertiger viel Zeit und Marge. Moderne Drehfräszentren lösen diesen Engpass durch die Komplettbearbeitung. So lassen sich Durchlaufzeiten minimieren und die Wertschöpfung am Bauteil erhöhen.

Einfache Programmierung ohne Spezialwissen: Mit exklusiven DMG Mori Technologiezyklen und der Software gear Mill gelingt die hochpräzise Verzahnungsherstellung auf Standardmaschinen wie der NTX 3000 direkt über eine intuitive, dialoggeführte Parametereingabe. (Bild:  DMG Mori)
Einfache Programmierung ohne Spezialwissen: Mit exklusiven DMG Mori Technologiezyklen und der Software gear Mill gelingt die hochpräzise Verzahnungsherstellung auf Standardmaschinen wie der NTX 3000 direkt über eine intuitive, dialoggeführte Parametereingabe.
(Bild: DMG Mori)

Lohnfertiger stehen unter hohem Druck: Auf der einen Seite fordern Auftraggeber immer kürzere Lieferzeiten sowie höchste Präzision und Termintreue. Auf der anderen Seite wächst der globale Kostendruck, während gleichzeitig die Komplexität der zu fertigenden Bauteile stetig zunimmt. Lohnfertiger stehen daher vor der ständigen Herausforderung, ihre Margen zu verteidigen und ihre Prozesse trotz immer komplexerer Bauteile so schlank wie möglich zu halten.

Ein kritischer Blick auf den Shopfloor offenbart dabei oft an einer Stelle Optimierungspotenzial: der Verzahnungsherstellung. Für viele Standardbauteile im Maschinen-, Anlagen- oder Antriebsbau wie zum Beispiel komplexe Antriebskomponenten sind Verzahnungen unerlässlich. Da traditionelle Verzahnungsprozesse jedoch spezialisierte Maschinen und ebensolches Fachpersonal erfordern, lagern Lohnfertiger diese Bearbeitungsschritte oft an externe Spezialisten aus.