Konjunktur Großaufträge aus Übersee retten Auftragsbilanz

Quelle: dpa 1 min Lesedauer

Mehrere Großaufträge aus Übersee haben im Juni die Auftragsbilanz der deutschen Maschinen- und Anlagenbauer gerettet.

Um 21 Prozent übertraf der Wert sämtlicher Bestellungen im Juni den Vorjahresmonat, getrieben vor allem durch starke Auslandsaufträge.(Bild: ©  Parilov - stock.adobe.com)
Um 21 Prozent übertraf der Wert sämtlicher Bestellungen im Juni den Vorjahresmonat, getrieben vor allem durch starke Auslandsaufträge.
(Bild: © Parilov - stock.adobe.com)

Der preisbereinigte Wert sämtlicher Bestellungen übertraf damit im Juni den Vorjahresmonat um 21 Prozent, wie der Branchenverband VDMA in Frankfurt berichtet. Für das erste Halbjahr ergibt sich ein Zuwachs von fünf Prozent.

Dem starken Geschäft mit Kunden aus Nicht-Euro-Ländern, das im ersten Halbjahr um 16 Prozent zulegte, stehen Einbußen im Inland und im Euroraum gegenüber. Von heimischen Kunden kamen zwei Prozent weniger Aufträge als ein Jahr zuvor und im gemeinsamen Währungsraum sanken die Order sogar um acht Prozent.

VDMA-Konjunkturexpertin Anke Uhlig erklärt dazu: „Die Verunsicherung und Investitionszurückhaltung durch globale Krisen bleibt hoch, am Standort Deutschland und Europa kommt grundlegender Reformbedarf für bessere Rahmenbedingungen der Unternehmen hinzu.“

Best Practices für den Mittelstand

Trumpf: Wettbewerbsfähig produzieren am Standort Deutschland

Dr. Thomas Schneider, CTO | Trumpf Werkzeugmaschinen
Dr. Thomas Schneider, CTO | Trumpf Werkzeugmaschinen
(Bildquelle: Trumpf)

Lässt sich in Deutschland, beziehungsweise Europa überhaupt noch wettbewerbsfähig produzieren? Eine Frage, die derzeit viele Geschäftsführer in der fertigenden Industrie umtreibt – insbesondere aufgrund der zunehmenden Konkurrenz aus China.

In seiner Keynote beim Industrial Benchmark Summit gibt Dr. Thomas Schneider, CTP bei Trumpf Werkzeugmaschinen, Impulse für die Fertigung der Zukunft und teilt seine Vision, wie Standortsicherung gelingen kann.

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