Spannungsfeld Aerospace Aerospace-Bauteile sicher und effizient spannen
Wie moderne Spannkonzepte vom unscheinbaren Hilfsmittel zum strategischen Erfolgsfaktor in der Prozesskette werden, zeigen praxisnahe Lösungsansätze auf dem Anwendertreff Zerspanung.
In der modernen Luft- und Raumfahrtindustrie verschieben sich die Grenzen des Machbaren kontinuierlich. Neue Hochleistungswerkstoffe, wie extrem hochtemperaturbeständige Nickel-Basis-Superlegierungen für Turbinenkomponenten oder hochfeste, dünnwandige Aluminiumlegierungen für Strukturbauteile, verlangen der Zerspanungstechnik alles ab. Die Anforderungen an Oberflächengüte, Maßhaltigkeit und Formgenauigkeit bewegen sich routinemäßig im Mikrometerbereich. Gleichzeitig steht die Branche unter wirtschaftlichem Effizienzdruck, die Fertigungszeiten zu reduzieren und gleichzeitig Maschinenlaufzeiten zu maximieren und Ausschussraten gegen Null zu fahren.
In dieser hochkomplexen Gleichung wird ein Element in seiner strategischen Bedeutung häufig unterschätzt: die Spanntechnik. Hochmoderne Bearbeitungszentren und Schneidwerkzeuge können ihr volles Potenzial nur entfalten, wenn das Werkstück während des gesamten Bearbeitungsprozesses absolut stabil, schwingungsfrei und exakt positioniert bleibt. Die Spanntechnik ist das physische Bindeglied zwischen Werkzeugmaschine und Bauteil und damit das Nadelöhr für Prozesssicherheit, Präzision und Gesamteffizienz.
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