Interviewreihe „Hidden Champions“
„Die Hartmetallknappheit ist das alles dominierende Thema“

Das Gespräch führte Melanie Krauß 6 min Lesedauer

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Cemecon-CEO Bernd Hermeler verrät im Interview, warum Beschichtungen ein wichtiger Teil zur Lösung der Hartmetallknappheit sein können.

Bernd Hermeler ist CEO der Cemecon AG. Er studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen – jener Universität, aus der das Unternehmen vor 40 Jahren als Spin-off hervorging. Hermeler verantwortet heute die globale Ausrichtung des Beschichtungsspezialisten, der mit Niederlassungen in Europa, den USA, China, Japan und Indien als technologischer Weltmarktführer in der Beschichtung von Zerspanwerkzeugen gilt.(Bild:  Cemecon AG)
Bernd Hermeler ist CEO der Cemecon AG. Er studierte Maschinenbau an der RWTH Aachen – jener Universität, aus der das Unternehmen vor 40 Jahren als Spin-off hervorging. Hermeler verantwortet heute die globale Ausrichtung des Beschichtungsspezialisten, der mit Niederlassungen in Europa, den USA, China, Japan und Indien als technologischer Weltmarktführer in der Beschichtung von Zerspanwerkzeugen gilt.
(Bild: Cemecon AG)

MM Maschinenmarkt: Herr Hermeler, das Label „Hidden Champion“ gilt in Deutschland als Ritterschlag für den Mittelstand. Was bedeutet dieser Begriff für Sie – und finden Sie sich darin überhaupt wieder?

Bernd Hermeler: Ich habe mir im Vorfeld natürlich noch einmal angeschaut, was das eigentlich genau bedeutet: ein mittelständischer Weltmarktführer in einer Nische. Da gefallen mir einige Begriffe natürlich sehr gut. „Weltmarktführer“ gefällt mir ausgezeichnet, da sehe ich uns auch. Auf alle Fälle suchen unsere Diamant- und unsere Hipims-Technologie weltweit ihresgleichen. „Nische“ – wenn man die Werkzeugbeschichtung als Nische betrachtet, dann stimmt das auch. Aber „Hidden“ ist etwas, das wir eigentlich sehr ungerne sehen. Wir würden lieber mehr in die Öffentlichkeit.