Grund zum Feiern!
Maschinenbauer J.G. Weisser Söhne ist endgültig gerettet

Quelle: Klartextpr 3 min Lesedauer

Das traditionsreiche Maschinenbauunternehmen J.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG hat den entscheidenden Durchbruch für die Zukunft erzielt ...

Aufatmen im Schwarzwald! Das geht touristisch, aber akutell auch maschinenbaulich! Denn der insolvente Maschinenbauer J.G. Weisser Söhne kann freudig berichten, dass die Zukunft nun wieder in sicheren Händen liegt. Hier mehr zu dieser guten Nachricht ...(Bild:  J.G. Weisser Söhne)
Aufatmen im Schwarzwald! Das geht touristisch, aber akutell auch maschinenbaulich! Denn der insolvente Maschinenbauer J.G. Weisser Söhne kann freudig berichten, dass die Zukunft nun wieder in sicheren Händen liegt. Hier mehr zu dieser guten Nachricht ...
(Bild: J.G. Weisser Söhne)

Nach rund 21 Monaten des Bangens, verziehen sich die dunklen Insolvenzwolken: Die vertragliche Vereinbarung über eine umfassende Fortführung von J.G. Weisser Söhne ist notariell beurkundet, wie es heißt. Im Rahmen eines sogenannten Management Buy outs (MBO) übernimmt ein Konsortium aus vier langjährigen Führungskräften des Unternehmens die Verantwortung, um den Betrieb in eine stabile Zukunft zu führen. Das Quartett habe in den vergangenen Wochen ein tragfähiges, zukunftsorientiertes Fortführungskonzept erarbeitet, das auch von den wesentlichen Kunden voll unterstützt werde. Ein besonders erfreulicher Aspekt dieser Sanierung sei, dass auf Basis des neuen Geschäftskonzepts kein zusätzlicher Arbeitsplatzabbau erforderlich sei. Die 156 Arbeitsplätze der Belegschaft am Standort St. Georgen sind damit langfristig gesichert. Dem Unternehmen liegen auch noch eine Reihe von substanziellen und weiterführenden Aufträgen vor. Das heißt, dass J.G. Weisser mit einer soliden wirtschaftlichen Basis und hoher Planungssicherheit in das neue Zeitalter der Eigenständigkeit eintreten kann. Die Generalbevollmächtigten des Unternehmens, Markus Fauser und Tobias Wahl von Anchor Rechtsanwälte, die den komplexen Sanierungs- und Restrukturierungsprozess gemeinsam mit David Blum, ebenfalls Anchor, seit der Antragstellung intensiv begleitet und gesteuert haben, zeigten sich über den Ausgang der Verhandlungen hochzufrieden.

J.G. Weisser Söhne hat tiefe Wurzeln im Schwarzwald geschlagen

Die J.G. Weisser Söhne GmbH & Co. KG verfügt über eine beeindruckende Geschichte, wie man betont. Sie reicht schließlich bis in das Jahr 1830 zurück. Im Jahr 1856 folgte die offizielle Gründung der Maschinenfabrik J.G. Weisser Söhne in St. Georgen, womit die fabrikmäßige und serienmäßige Herstellung von Maschinen und Werkzeugen ihren Anfang nahm. Über die folgenden Jahrzehnte und Generationen hinweg, entwickelte das Unternehmen eine international anerkannte Spitzenkompetenz für hochpräzise, multifunktionale Drehbearbeitungszentren. Hinzu kam das Know-how für hochkomplexe Automatisierungssysteme. Zu den wichtigsten Kunden des Maschinenbauers zählen weltweit führende Unternehmen der Automobilindustrie – insbesondere renommierte OEMs sowie namhafte Akteure aus den Branchen Luftfahrt, Schifffahrt, Energiewirtschaft und – heute lukrativer denn je – aus der Rüstungsindustrie. Aber auch in der anspruchsvollen Medizintechnik sind Anlagen der Schwarzwälder zu finden. Vor dem Hintergrund globaler Krisen geriet das technologisch führende Unternehmen jedoch in schweres Fahrwasser. In der Corona-Pandemie litt J.G. Weisser Söhne massiv unter weltweiten Lieferkettenproblemen und drastischen Materialkostenerhöhungen. Als die Muttergesellschaft Hardinge im Sommer 2024 in den USA selbst einen Insolvenzantrag nach Chapter 11 stellen musste, entfiel die finanzielle Absicherung für den deutschen Standort abrupt, was im September 2024 den Antrag auf ein Insolvenzverfahren in Eigenverwaltung unumgänglich machte. Aber nun kann es weitergehen.

Jetzt Newsletter abonnieren

Verpassen Sie nicht unsere besten Inhalte

Mit Klick auf „Newsletter abonnieren“ erkläre ich mich mit der Verarbeitung und Nutzung meiner Daten gemäß Einwilligungserklärung (bitte aufklappen für Details) einverstanden und akzeptiere die Nutzungsbedingungen. Weitere Informationen finde ich in unserer Datenschutzerklärung. Die Einwilligungserklärung bezieht sich u. a. auf die Zusendung von redaktionellen Newslettern per E-Mail und auf den Datenabgleich zu Marketingzwecken mit ausgewählten Werbepartnern (z. B. LinkedIn, Google, Meta).

Aufklappen für Details zu Ihrer Einwilligung