Werkstückspanntechnik
Wie SLZ-Maschinenbau den Produktivitäts-Turbo zündet

Ein Gastbeitrag von Michael Hobohm 7 min Lesedauer

Mit der „R-C2“-Automation von Gressel macht SLZ-Maschinenbau den nächsten Schritt: Die neue Roboterzelle ermöglicht hocheffiziente 6-Seiten-Bearbeitung und produktive Geisterschichten am Wochenende.

SLZ fixiert die Bauteile ausschließlich mit Spanntechnik von Gressel. Verformungen werden beispielsweise bei der Bearbeitung von Karbon mit definiert am „grepos-5X“ eingestellten Spannkräften vermieden. (Bild:  Gressel)
SLZ fixiert die Bauteile ausschließlich mit Spanntechnik von Gressel. Verformungen werden beispielsweise bei der Bearbeitung von Karbon mit definiert am „grepos-5X“ eingestellten Spannkräften vermieden.
(Bild: Gressel)

Die SLZ-Maschinenbau GmbH auf der einen sowie Schunk und Gressel auf der anderen Seite verbinden eine langjährige Partnerschaft. Was vor gut zwanzig Jahren mit 5-Achs-Spannern aus Aadorf begann und sich heute bis zu Werkzeugspannsystemen aus Lauffen erstreckt, hat seinen bislang letzten Evolutionsschritt in der „R-C2“-Automation von Gressel gefunden.

Wenn Michael Gerhardt, bei SLZ verantwortlich für die Fertigung und Frästechnik, das Spektrum seiner Frästeile aufzählt, braucht er schon etwas Zeit. „Eine zentrale Gruppe bilden Kleinserien zwischen 15 und 400 Stück, die wir für unsere pharmazeutischen Geräte und Anlagen zuarbeiten“, beginnt er. „Bei Größen von etwa 10 bis 700 Millimeter sind das zu 80 Prozent Aluminiumteile, die teilweise automatisiert laufen.“ Für den Sondermaschinenbau kämen regelmäßig Bauteile hinzu, die gemeinsam mit dem Kunden konstruiert würden. Bei Teilegrößen bis circa 1200 Millimeter sei dies immer wieder Einzelteilfertigung. Zudem lägen in Lohn gefertigte Serien als Wiederholteile meist bei 50 bis 1000 Stück, wobei für diese Teile alle möglichen Materialien Verwendung fänden – sei es Stahl, Edelstahl, POM, Kupfer bis hin zu Messing.