VHM-Fräser 600 Minuten Standzeit und 75 Prozent weniger Werkzeugkosten
HSP Schermer ist auf die Zerspanung anspruchsvoller Materialien für Luftfahrt und Verteidigung spezialisiert. Für automatisierte Prozesse setzt das Unternehmen beim trochoidalen Fräsen auf VHM-Sonderwerkzeuge von OSG.
Ein Jahr ist es etwa her, dass bei HSP Schermer gewisse Probleme beim Fräsen eines Titanbauteils auftauchten. Bekannt war: Das sicherheitsrelevante Luftfahrtteil ließ sich trotz eines großen Schruppanteils nicht über längere Zeiträume mannlos fahren. Dass man das Teil nicht in die Nacht oder das Wochenende hineinlaufen lassen konnte, wurde aber erst relevant, nachdem die eingesetzte Horizontalmaschine mit einem Palettenwechsler automatisiert worden war. Nun zeigte sich: Der Fräser, der beim Schruppen und Schlichten im Einsatz war, gab nicht die nötige Standzeit her. Das stellte die Sicherheit des ganzen Prozesses infrage. Um beim Wechsel auf das neue Werkzeug nicht Hunderte Programme umschreiben zu müssen, die für den bisherigen Fräser vorlagen, suchte HSP Schermer ein VHM-Werkzeug, das sich beim Schruppen und Schlichten mit den gleichen Schnittwerten mannlos fahren ließ. Wie bisher, sollte das trochoidal mit Durchmesser 16 erfolgen.