Geführte 3D-Programmierung Komplexe 3D-Fräsbearbeitungen an der OSP-Steuerung erstellen

Quelle: Pressemitteilung Okuma 1 min Lesedauer

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Wie können komplexe 3D-Bearbeitungen möglichst fehlerfrei und anwenderfreundlich aufgesetzt werden? Diese Frage beantwortet Okuma Europe jetzt mit „3D-Direct“: Die neue Lösung ermöglicht die 3D-Shopfloor-Programmierung direkt auf der OSP-Steuerung.

„3D-Direct“, die geführte 3D-Programmierung direkt auf der OSP-Steuerung von Okuma.(Bild:  Okuma Europe)
„3D-Direct“, die geführte 3D-Programmierung direkt auf der OSP-Steuerung von Okuma.
(Bild: Okuma Europe)

Die Abläufe mit „3D-Direct“ sind laut Okuma schneller, einfacher und weniger fehleranfällig als bei einer herkömmlichen Programmierung: Das 3D-Modell wird als Step-Datei in die OSP-Steuerung importiert und verarbeitet. Das System erkennt anschließend automatisch relevante Merkmale der Bearbeitung und hebt bearbeitbare Bereiche der Geometrie auf dem Bildschirm der Maschine hervor. Es lassen sich unter anderem

  • Geometrien verknüpfen,
  • die geeigneten Werkzeuge auswählen und
  • bei Bedarf Bearbeitungsparameter anpassen.

Das System schlägt passende Bearbeitungsstrategien vor und ermöglicht die Simulation direkt an der Maschine. Sämtliche Arbeitsschritte erfolgen innerhalb eines durchgängigen Workflows. Hat der Benutzer alle Schritte inklusive automatisierter Kollisionsüberprüfung korrekt durchlaufen, gibt er das Programm frei und startet die Bearbeitung.

Macht unabhängiger von spezialisiertem Fachpersonal

Aufgrund des geführten, durchgängigen Workflows und der visuellen Darstellung soll es auch für weniger routinierte Anwender möglich sein, mit „3D-Direct“ Programmierungen vorzunehmen. Es bedarf weniger manueller Eingaben und stellt automatisch die Beziehung zwischen Geometrie, Bearbeitungsstrategie und Verifikation her, so der Hersteller. Das gebe Sicherheit und reduziere Fehler. Weitere Vorteile seien die größere Unabhängigkeit von spezialisiertem Fachpersonal und das erhöhte Auftragspotenzial, das sich mit „3D-Direct“ insbesondere bei hoher Variantenvielfalt oder kleinen Losgrößen ergibt. Durchgeführte Bearbeitungen sind zudem replizierbar, sodass durchgängig eine hohe Qualität gewahrt werde.

„3D-Direct“ ist zunächst für vertikale Bearbeitungszentren ab April 2027 verfügbar und unterstützt unter anderem bei Planflächen, Taschen, Bohrungen, der Herstellung von Nuten und bei der Kantenbearbeitung. In Zukunft werden auch weitere Maschinentypen um die Anwendung ergänzt. Interessierte können bereits auf der AMB 2026 „3D-Direct“ am Okuma-Stand testen.

Okuma auf der AMB 2026: Halle 10, Stand E71

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